Gurtförderanlage
Funktionsprinzip des Gurtförderers
Der Gurtförderer besteht hauptsächlich aus zwei Endtrommeln und einem geschlossenen Fördergurt, der diese umschlingt. Die Trommel, die den Fördergurt antreibt, wird als Antriebstrommel (Treibtrommel) bezeichnet; die andere Trommel, die lediglich die Bewegungsrichtung des Fördergurts ändert, wird als Umlenktrommel bezeichnet. Die Antriebstrommel wird über ein Untersetzungsgetriebe von einem Elektromotor angetrieben, und der Fördergurt wird durch die Reibungskraft zwischen der Antriebstrommel und dem Fördergurt bewegt. Die Antriebstrommel ist in der Regel an der Austragseite angebracht, um die Zugkraft zu erhöhen und den Antrieb zu erleichtern. Das Material wird an der Aufgabeseite zugeführt, fällt auf den rotierenden Fördergurt und wird durch die Reibung des Fördergurts zur Austragseite transportiert und dort ausgetragen. Der Fördergurt arbeitet nach dem Prinzip der Reibungsübertragung und bietet Vorteile wie hohe Förderleistung, lange Förderstrecken, ruhigen Lauf, keine Relativbewegung zwischen Material und Fördergurt, geringe Geräuschentwicklung, einfache Konstruktion, einfache Wartung, geringen Energieverbrauch und standardisierte Bauteile. Es gibt verschiedene Bauformen, darunter Muldenbandförderer, Flachbandförderer, Steigbandförderer, Schrägbandförderer und Kurvenbandförderer.
Anwendungsbereich
In den Branchen Bergbau, Metallurgie, Holz, Gießerei, Baustoffe, Elektroenergie sowie in Produktionslinien und auf Baustellen von Wasserkraftwerken und in Häfen wird das System zum Fördern von Schüttgut oder Stückgut eingesetzt.
Das System besteht aus folgenden Komponenten
Fördergurt, Tragrollen, Trommeln, Rollenrücklaufsperre, Antriebseinheit, Bremse, Spanneinrichtung, Umlenk-, Belade-, Entlade- und Reinigungsvorrichtungen sowie PLC-Steuerungssystem usw.












