Überblick
Der Nass-Elektrofilter ist ein Hochspannungs-Elektroabscheider zur Behandlung feuchter Gase. Er dient hauptsächlich dazu, Schadstoffe wie Staub, Säurenebel, Wassertröpfchen, Aerosole, Gerüche und PM2,5 aus feuchten Gasen zu entfernen und ist eine ideale Anlage zur Bekämpfung von Staubverschmutzung in der Luft. Nass-Elektrofilter werden in der Regel nach der Rauchgasentschwefelungsanlage (REA) installiert. Das nach der Entschwefelung gesättigte Rauchgas trägt zahlreiche Wassertröpfchen, die beim Durchströmen des Hochspannungsfeldes abgeschieden werden, wodurch die Wahrscheinlichkeit der Bildung von Gipsregen verringert wird. Gleichzeitig zeigt er eine gute Wirkung bei der Abscheidung von Feinstaubpartikeln (PM2,5), Säurenebeln usw. Die Staubemissionskonzentration kann ≤ 10 mg/m³ erreichen.
Der Nass-Elektrofilter wird üblicherweise als WESP abgekürzt. Sein Abscheidegrundprinzip ist dasselbe wie das des Trocken-Elektrofilters und durchläuft die drei Phasen: Aufladung, Abscheidung und Reinigung.
Wirkungsmechanismus
Das Abscheideprinzip des Nass-Elektrofilters ist dasselbe wie das des Trocken-Elektrofilters: Beide laden den Staub durch Hochspannungs-Koronaentladung auf, und der aufgeladene Staub gelangt unter der Wirkung der elektrischen Feldkraft zur Sammelplatte/zum Sammelrohr. Der Trocken-Elektrofilter verarbeitet hauptsächlich trockene Gase mit sehr geringem Feuchtigkeitsgehalt, während der Nass-Elektrofilter hauptsächlich feuchte bis gesättigte Gase mit hohem Feuchtigkeitsgehalt behandelt. Bei der Reinigung des auf den Sammelplatten/-rohren abgeschiedenen Staubs unterscheiden sich WESP und DESP erheblich: Der Trocken-Elektrofilter verwendet in der Regel mechanisches Klopfen oder Schallwellenreinigung, um den Staub von den Elektroden zu entfernen, während der Nass-Elektrofilter eine regelmäßige Spülung einsetzt, bei der der Staub durch die Strömung der Spülflüssigkeit abgetragen wird.
Luftmengenbereich
10.000 ~ 3.000.000 m3/h, Austrittsemissionskonzentration unter 30–5 mg/Nm3.
Anwendungsbranchen
Einsatz in der Behandlung staubhaltiger Rauchgase nach der Nassentschwefelung in Kraftwerken und Stahlwerken der Branchen Metallurgie, Baustoffe, Energie, Leichtindustrie, Chemie, Abfallwirtschaft usw.












