Überblick
Die von unserem Unternehmen hergestellten Zyklonabscheider werden nach der Anzahl der Zylinder in fünf Kombinationen unterteilt: Einzelzylinder, Doppelzylinder, Dreizylinder und Sechszylinder. Jede Kombination ist in zwei Austrittsvarianten erhältlich: Typ I mit horizontalem Austritt und Typ II (Austritt oben). Bei der Doppelzylinder-Kombination vom Typ I gibt es zusätzlich die beiden Varianten mit mittiger Ein- und Austrittsöffnung sowie mit seitlicher Ein- und Austrittsöffnung. Typ I mit Einzel- und Dreizylinder ist nur mit seitlichem Austritt erhältlich, während die Vier- und Sechszylinder-Kombinationen nur mit mittiger Ein- und Austrittsöffnung ausgeführt werden. Für alle Kombinationen des Typs II kann jede beliebige Einlassposition des Typs I verwendet werden. Dieses Entstaubungsgerät zeichnet sich durch geringen Druckverlust, hohe Abscheideeffizienz, große Luftdurchsatzleistung, stabile Leistung, geringen Platzbedarf, einfache Konstruktion, Wirtschaftlichkeit und Langlebigkeit aus. Es eignet sich für die mittlere und grobe Reinigung von Stäuben in der mechanischen Verarbeitung, der metallurgischen Baustoffindustrie sowie im Bergbau.
Wirkungsweise
Durch den unterschiedlichen Betrag der Trägheitszentrifugalkraft, die der Zyklonluftstrom auf Staubpartikel und Luft ausübt, werden Staubpartikel und Luftstrom getrennt. Der staubbeladene Luftstrom tritt über das Einlassrohr mit einer Geschwindigkeit von 12–25 m/s tangential in den zylindrischen Körper ein und bewegt sich zwischen dem Außenzylinder und dem zentralen Austrittsrohr in einer spiralförmigen Abwärtsbewegung. Während der Rotation entsteht eine Trägheitszentrifugalkraft. Die Staubpartikel werden einerseits von der Luftströmung beeinflusst und rotieren absteigend; andererseits werden sie durch die Zentrifugalkraft allmählich nach außen in Richtung der Zylinderwand getrieben. Schließlich prallen sie an die Innenwand des Außenzylinders, gleiten entlang der Innenwand rotierend nach unten und werden am zentralen Bodenauslass gesammelt und von dort abgeführt. Das Gas hingegen hat eine geringe Masse und wird von der Zentrifugalkraft nur minimal beeinflusst. Es wandert mit der konischen Verengung zur Mitte des Abscheiders und steigt aufgrund des Widerstands am Boden nach oben auf, wodurch ein aufsteigender Wirbelstrom entsteht, der über das obere Ende des Austrittsrohrs abgeführt wird und so die Entstaubungswirkung erzielt.
Hauptbestandteile
Bestehend aus vier Teilen: Einlassöffnung, Spiralgehäuse, Zylinder und Staubsammelbehälter.
Luftdurchsatzbereich
1000 – 500000 m3/h, Austrittsemissionskonzentration unter 50 mg/Nm3.
Anwendungsbereiche
Reinigung staubhaltiger Gase und Rückgewinnung von Materialien in der Baustoff-, Metallurgie-, Energie-, Nichteisenmetall- und Chemieindustrie.












