Der Bau des A5-Tunnels in Madrid, Spanien, hat kürzlich wichtige Fortschritte erzielt. Das Projekt zielt darauf ab, einen Abschnitt der Autobahn A5 unter die Erde zu verlegen, um auf der Oberfläche eine fußgängerfreundliche Allee zu schaffen. Der Tunnel ist für eine tägliche Kapazität von 80.000 Fahrzeugen ausgelegt und soll dazu beitragen, den oberirdischen Verkehr zu entlasten.

In der Nähe der Kreuzung Batán wurden zwei Tunnelröhren mit einer Länge von 800 bzw. 500 Metern erfolgreich verbunden. Dies stellt einen entscheidenden Teil des Vorrückens des südlichen Abschnitts in Richtung Madrid dar. Der Bürgermeister von Madrid, José Luis Martínez-Almeida, war vor Ort, um den Abschluss der Verbindungsarbeiten durch eine Tunnelbohrmaschine zu beobachten.
Es wird erwartet, dass die Hauptstruktur des Tunnels im Frühjahr dieses Jahres fertiggestellt wird. Anschließend folgen Systemintegrationsarbeiten, einschließlich der Anbindung von Belüftungs-, Notausgängen, Überwachungskameras und Ventilatoren an die Calle 30.
Die erste Verbindungsoperation im Rahmen dieses Tunnelbauprojekts fand am 16. Januar in der Nähe der Calle del Olivillo statt und ermöglichte schließlich die Verbindung des Tunnels mit der oberirdischen A5-Autobahn. Der damals entstandene 700 Meter lange Tunnelabschnitt, zusammen mit weiteren 100 Metern, die später ausgehoben wurden, ist nun zu einem 1,3 Kilometer langen durchgehenden Tunnelabschnitt integriert.
Bisher wurden von den insgesamt 3,2 Kilometern des zweiröhrigen Tunnels 2,1 Kilometer ausgehoben. Die Fertigstellungsrate der Deckenplatten liegt bei 83,5 %, was einer Fläche von 77.706 Quadratmetern entspricht. Der Auftragnehmer FCC erklärte, dass der unterirdische Abschnitt aufgrund des aktuell reibungslosen Fortschritts voraussichtlich noch vor Jahresende für den Verkehr freigegeben werden kann.









