Die Enerparc AG hat kürzlich eine Finanzierungsvereinbarung in Höhe von insgesamt einer Milliarde Euro erfolgreich abgeschlossen, um ihre fortgesetzte Expansion bei Solarparks und Batteriespeicherprojekten zu unterstützen. Diese Finanzierungslösung umfasst ein Nachrangdarlehen in Höhe von 500 Millionen Euro sowie einen langfristigen Projektfinanzierungsrahmen von bis zu 425 Millionen Euro, ergänzt durch eine flexible Finanzierungslinie von bis zu 500 Millionen Euro. Die Mittel werden sowohl die Bau- als auch die Betriebsphase der Projekte abdecken und bieten Enerparc eine solide Grundlage für das Wachstum in seinen europäischen Kernmärkten.
Mit dieser Finanzierung wird Enerparc die Umsetzung seiner Pläne für Solarparks und Batterie-Speichersysteme beschleunigen. Im Jahr 2023 erreichte das Unternehmen einen Zubau von 1,2 Gigawatt an Solarleistung, wodurch sein eigenes Portfolio an Freiflächen-Solaranlagen auf 5 Gigawatt anstieg. Das Unternehmen plant, seine Kapazitäten bis 2026 weiter auszubauen und gleichzeitig den Aufbau von Batteriespeichersystemen deutlich zu beschleunigen. Derzeit betreibt oder baut Enerparc bereits 24 Speichersysteme mit einer Gesamtkapazität von etwa 220 Megawattstunden, die meist mit eigenen Solarparks kombiniert sind.
Christoph Koeppen, CEO von Enerparc, erklärte: „Die Solarbranche steht derzeit vor Herausforderungen, die viele Marktteilnehmer im letzten Jahr zu einer abwartenden Haltung veranlasst haben. Wir haben jedoch mit Entschlossenheit, Fachwissen und Engagement bedeutende Fortschritte erzielt und werden diesen Weg weitergehen. Ich freue mich sehr, dass unsere Finanzierungspartner unsere Strategie mit Vertrauen und Kompetenz unterstützen.“
Die Finanzierungslösung wird von einem Konsortium aus drei internationalen Asset-Managern – EIG, Schroders Capital und Eiffel Investment Group – sowie der deutschen Regionalbank LBBW bereitgestellt. Das Nachrangdarlehen dient als Eigenkapitalersatz für Projekte in Deutschland, Frankreich und Spanien und deckt den Finanzierungsbedarf für die nächsten fünf Jahre ab. Fabrice Henry, CEO von Astris Finance, betonte: „Die von uns konzipierte Finanzierungsstruktur soll die notwendige Beschleunigung sicherstellen, damit Enerparc in den kommenden Jahren nachhaltig wachsen kann. Die Auswahl von EIG, Schroders Capital und Eiffel Investment Group als Kreditgeber basiert auf ihrer tiefen Erfahrung im Bereich der erneuerbaren Energien, was ein entscheidender Erfolgsfaktor ist.“
Die von der LBBW verantwortete langfristige Projektfinanzierung kann innerhalb von 36 Monaten schrittweise für konkrete Projekte aktiviert werden. Alexander Enrique Kuhn von der Beratungsfirma Capcora, die Enerparc in dieser Transaktion beraten hat, kommentierte: „Dieses Geschäft ist ein wichtiger Meilenstein für den deutschen Markt für erneuerbare Energien. Die gemeinsam mit der LBBW strukturierte Projektfinanzierung ist die größte ihrer Art in Deutschland und zeigt, wie skalierbare langfristige Fremdkapitallösungen Wachstumsstrategien im Solar- und Batteriespeicherbereich unterstützen können.“
Mit dieser nun gesicherten Finanzierung hat Enerparc eine solide Grundlage für seine beschleunigte Expansion in den europäischen Kernmärkten gelegt und sendet ein positives Signal an Investoren und die Branche der erneuerbaren Energien.









