Antimony Resources (CSE: ATMY) hat die Entdeckung einer hochgradigen Antimon-Lagerstätte im Bald Mountain-Projekt in New Brunswick bekannt gegeben, zu einem Zeitpunkt, an dem die globalen Antimonpreise auf hohem Niveau liegen. Das Unternehmen erwarb das Projekt Anfang letzten Jahres, hat bereits über 9.000 Meter gebohrt und plant, die erste Ressourcenschätzung noch in diesem Jahr abzuschließen.
„Basierend auf den Analyseergebnissen glauben wir, dass dies die höchstgradige Antimon-Lagerstätte in Nordamerika ist“, sagte CEO James Atkinson. „Sie könnte eine der höchstgradigen weltweit sein.“ Die Lagerstätte wurde erstmals 2005 entdeckt, aber bisher nur begrenzt erkundet. Das Unternehmen ist jedoch von ihrem Potenzial überzeugt. Antimon wird zur Härtung von Geschossen und in Flammschutzmitteln verwendet, und das globale Angebot ist stark von Importen abhängig.
Ein technischer Bericht zeigt, dass die Hauptzone von Bald Mountain ein potenzielles Erzvolumen von etwa 2,7 Millionen Tonnen mit einem Antimon-Gehalt von 3–4 % aufweist. Die Mineralisierung erstreckt sich über einen Bereich von 400 m × 700 m und bleibt in alle Richtungen offen. Das Unternehmen führt derzeit 10.000 Meter Verifikationsbohrungen durch, um die Grundlage für die Ressourcenschätzung zu schaffen. Darüber hinaus wurden neue mineralisierte Zonen im südlichen Teil des Projekts und in der Marcus-Zone entdeckt, die das Projekt möglicherweise vergrößern könnten.
Das Projekt liegt im Süden von New Brunswick, ist gut erschlossen und in der Nähe von Stromleitungen und einem Tiefwasserhafen. Modernisierungsbemühungen bei den Provinzvorschriften könnten die Entwicklung beschleunigen. Antimon, ein kritischer Mineralstoff, hat breite Anwendungen in den Bereichen Energie und Militär, und die Nachfrage wird durch geopolitische Faktoren vorangetrieben.
Ende 2025 sammelte Antimony Resources über eine Privatplatzierung mehr als 10 Millionen kanadische Dollar ein, um die Exploration bis 2026 zu finanzieren. Zu den Aktionären gehören Fonds wie Delbrook und Dynamic. Das Unternehmen plant, nach Abschluss der Ressourcenschätzung eine Machbarkeitsstudie zu starten, mit dem Ziel, die Produktion bis Ende des Jahrzehnts aufzunehmen.









