Serbien kündigt Kernenergie-Entwicklungsplan an und kooperiert mit EDF für den Bau seines ersten Kernkraftwerks
2026-03-20 13:48
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Das serbische Ministerium für Bergbau und Energie hat kürzlich bekannt gegeben, dass Serbien und das französische Energieunternehmen EDF gemeinsam eine Roadmap für die Entwicklung der Kernenergie erarbeiten.

Die von EDF erstellte Roadmap wurde kürzlich vorgelegt. Dem Plan zufolge wird Serbien bis 2027 alle Vorstudien abschließen, um eine Entscheidungsgrundlage für den offiziellen Start des Kernenergieprogramms zu schaffen. Das Ziel der Roadmap ist es, bis 2032 die Technologie auszuwählen und die Vertragsverfahren für den Bau zu starten, um schließlich bis 2040 das erste Kernkraftwerk in Betrieb zu nehmen.

Die Roadmap unterteilt die Kernenergieentwicklung in drei Phasen mit insgesamt 19 Schlüsselschritten. Die erste Phase (bis 2027) konzentriert sich auf Machbarkeitsstudien und die gesetzgeberische Vorbereitung; die zweite Phase (2028-2032) wird die Technologieauswahl, Standortbestimmung und Bauvergabe abschließen; die dritte Phase (nach 2032) beginnt mit dem tatsächlichen Bau. Die serbische Ministerin erklärte, dass dem Land derzeit ein vollständiger rechtlicher und institutioneller Rahmen für die Kernenergie fehle, und dass die Stärkung der Rechtsforschung und der Ausbildung von Fachkräften künftige Schwerpunkte der Zusammenarbeit mit der EDF-Gruppe sein werden. Sie wies besonders darauf hin, dass EDF über umfangreiche Erfahrung in der Ausbildung von Kernenergiefachkräften für andere Länder verfüge.

Die Erstellung dieser Roadmap ist ein entscheidender Schritt für Serbien, sein Kernenergieprogramm wiederzubeleben. Das Land hatte im Dezember 2024 ein Gesetzesänderungsgesetz verabschiedet, das das 35-jährige Verbot des Baus von Kernkraftwerken aufhob. Im Oktober 2024 erhielt EDF den Auftrag, technische Unterstützung für diese Studie zu leisten.

Die Roadmap bleibt technologisch offen und umfasst einen Vergleich zwischen großen Reaktoren und kleinen modularen Reaktoren (SMR). Neben Frankreich hat Serbien auch Kontakte zu anderen internationalen Partnern wie dem russischen Staatsunternehmen Rosatom aufgenommen, um internationale Unterstützung für das Ziel zu suchen, eine installierte Leistung von 1.200 Megawatt aus kleinen modularen Reaktoren (SMR) zu gewinnen.

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