Das australische Bergbauunternehmen Mineral Resources Limited gab bekannt, dass sein Lamb Creek Eisenerzprojekt in der Pilbara-Region von Westaustralien im März 2026 die erste Erzlieferung erzielte. Das Projekt benötigte nur drei Monate vom Baubeginn im Dezember 2025 bis zur Inbetriebnahme und stellte damit einen neuen Rekord für die Entwicklungsgeschwindigkeit von Brownfield-Projekten in Australien auf.
Das Projekt wird von der hundertprozentigen Tochtergesellschaft CSI Mining Services von Mineral Resources verantwortet und umfasst integrierte Betriebe für Bergbau, Verarbeitung und Transport mit einer Jahreskapazität von 7,5 Millionen Tonnen. Das Projekt liegt etwa 50 Kilometer vom bestehenden Iron Valley-Bergwerk des Unternehmens entfernt. Durch die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur und den Einsatz modularer Prozesse konnte der traditionelle Entwicklungszyklus von 18-24 Monaten erheblich verkürzt werden.
Die schnelle Entwicklungsstrategie reduzierte die Projektfinanzierungs- und Haltekosten erheblich, sodass die neue Kapazität schnell auf die Marktnachfrage reagieren konnte. Dieses Modell zeigt, dass durch integrierte Betriebsführung und die Internalisierung von Engineering-Kompetenzen in reifen Bergbaugebieten Koordinierungsverzögerungen, wie sie im Drittunternehmer-Modell auftreten, effektiv beseitigt und eine hocheffiziente Inbetriebnahme erreicht werden kann.









