Das Kupferminenprojekt Minera El Abra in Chile hat offiziell die Umweltverträglichkeitsprüfung (SEIA) eingereicht und plant Investitionen in Höhe von rund 7,5 Milliarden US-Dollar für den fortgesetzten Betrieb und den Ausbau der Produktion. Das Projekt, das in der Region Antofagasta liegt, zielt darauf ab, die jährliche Produktion durch technologische Modernisierungen um mehr als 300.000 Tonnen zu steigern.
Der Ausbauplan wird vom Betreiber Minera El Abra vorangetrieben und sieht im Kern den Bau einer Aufbereitungsanlage mit einer Tageskapazität von 100.000 bis 200.000 Tonzen Erz vor, um die Sulfiderzvorkommen der Mine zu erschließen. Um den Wassermangel in der Atacama-Wüste zu bewältigen, plant das Projekt den Bau einer Meerwasserentsalzungsanlage und einer Wasserleitung über die Berge sowie den Einsatz von Paste-Tailing-Technologie, um die Wasserrückgewinnungsrate und die Stabilität der Tailings-Lagune zu verbessern.
Bei Genehmigung würde das Projekt die Lebensdauer der Mine um schätzungsweise 40 Jahre deutlich verlängern. Die Bauphase soll etwa 20.000 Arbeitsplätze schaffen, der Betriebsphase würde etwa 2.300 direkte Arbeitsplätze bieten und indirekt die Entwicklung regionaler Lieferketten ankurbeln.
Vor dem Hintergrund des strukturellen Wachstums der Kupfernachfrage, das durch die globale Energiewende angetrieben wird, zielt dieses Ausbauprojekt darauf ab, Chiles Position als führendes Kupferproduktionsland zu festigen und die Sicherheit der kritischen Mineralien-Lieferkette zu gewährleisten. Das Projekt befindet sich derzeit in der regulatorischen Prüfungsphase und muss die Umwelt- und Gemeinschaftsverträglichkeitsprüfungen bestehen.









