Das Seidenstraße Zentralasien-Unternehmen, ein Joint Venture der kasachischen PTC Holding und der usbekischen Eisenbahngesellschaft, hat einen Vertrag für Planung, Beschaffung und Bau (EPC) für einen neuen Eisenbahnknotenpunkt in der Region Taschkent vergeben. Die erste Phase des Projekts, die von der China Railway Construction Group übernommen wird, hat einen Wert von über 840 Millionen US-Dollar und soll bis 2027 abgeschlossen sein. Das Gesamtprojekt wird bis 2030 andauern.
Dieser schlüsselfertige EPC-Vertrag umfasst mehrere Bereiche wie Planung, Gerätebeschaffung, Bau und Inbetriebnahme und sieht den Bau eines modernen, multifunktionalen Logistikzentrums auf einer Fläche von 159,4 Hektar vor. Als wichtige Investition im zentralasiatischen Logistiksektor zielt der Taschkent-Knotenpunkt darauf ab, das bestehende Netz der PTC Holding zu integrieren, wie etwa den Dostyk TransTerminal an der kasachisch-chinesischen Grenze und den Poti TransTerminal in Georgien, um eine zusammenhängende Transportkette zu bilden.
Der Taschkent-Knotenpunkt ist ein Schlüsselelement der Transkaspischen Internationalen Transportroute und wird voraussichtlich die Transitkapazitäten erhöhen und die Märkte in China, Zentralasien, dem Kaukasus und Europa effizienter miteinander verbinden. Dieses Infrastrukturprojekt stärkt nicht nur das regionale Logistiknetzwerk, sondern könnte auch die weitere wirtschaftliche und Handelsentwicklung entlang der Route fördern.









