Deutschlands Münch Energie hat in Sachsen-Anhalt größten Batteriespeicher-Cluster fertiggestellt
2026-03-26 15:03
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Münch Energie hat in Sachsen-Anhalt die Inbetriebnahme eines Batteriespeicher-Clusters mit 500 Megawattstunden gestartet. Es handelt sich dabei um das derzeit größte in Betrieb befindliche zusammenhängende Batterie-Energiespeichersystem in Deutschland. Der Cluster soll in wenigen Wochen vollständig ans Netz gehen, und das Unternehmen plant, die Gesamtkapazität bis Ende 2026 auf 800 Megawattstunden zu erhöhen.Batteriespeicher-Cluster von Münch Energie

Durch den Bau und Besitz von Umspannwerksinfrastruktur, die Fertigstellung eines Projekts alle zwei Monate und die Vorhaltung von Hochspannungskomponenten auf Lager, um Lieferkettenengpässe zu bewältigen, realisiert Münch Energie eine integrierte Positionierung im deutschen Speichermarkt. Zudem erwirbt das Unternehmen aktiv Projektrechte für Wind-, Solar- und Speicherprojekte und bearbeitet Beschaffungs- und Partnerentscheidungen intern schnell. Um die vollständige Integration der Wertschöpfungskette zu vervollständigen, betreibt Münch Energie auch seinen eigenen Stromanbieter „grüüün“, wodurch ein Teil der erneuerbaren Energiemengen direkt vermarktet werden kann.

Suena Energy wurde mit der Verwaltung von drei Assets innerhalb dieses Clusters mit einer Gesamtkapazität von etwa 300 Megawattstunden beauftragt und ist für die algorithmen- und KI-basierte Optimierung und Vermarktung der Speicher verantwortlich. Zwei der Assets arbeiten unabhängig voneinander, jedes mit einer Nennleistung von 49,5 Megawatt und einer Kapazität von 101 Megawattstunden; das dritte Asset nutzt eine Graustrom-Co-Location-Konfiguration, teilt sich also den Netzanschluss mit einem 60-Megawatt-Solarkraftwerk, behält jedoch gleichzeitig eigene Netzzugangsrechte.

Suena und Münch Energie geben an, dass dies das Projekt zum größten in Deutschland unter einer Co-Location-Struktur betriebenen Batteriespeicher macht. Da die Netzanschlussbeschränkungen in Deutschland strenger werden, gewinnt das Co-Location-Modell an Bedeutung, um die Nutzung bestehender Netzanschlusspunkte zu maximieren. Suena weist darauf hin, dass diese Konfiguration die Komplexität der Handelsoptimierung erhöht, da die Speicherfahrpläne die solare Einspeisung in Echtzeit berücksichtigen müssen, aber sie weist den Weg für die zukünftige Entwicklung von Großspeichern.

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