Die Verkehrsministerin Heidi Alexander hat kürzlich bestätigt, dass die Regierung 16 wichtige lokale Straßenprojekte im Wert von rund 1 Milliarde Pfund finanzieren wird. Diese Entscheidung folgte einer Überprüfung von 41 Projekten, die von der Vorgängerregierung übernommen wurden und zuvor als „unerschwinglich und nicht umsetzbar“ eingestuft wurden. Zu den genehmigten Straßenbauprojekten gehören die Westverbindung von Norwich, Verbesserungsarbeiten am Autobahnkreuz 28 der M5 und die dritte Phase des A43 Northampton-Doppelfahrbahnplans. Alexander erklärte, jedes Projekt habe das Potenzial, Wohnungsbau- und Wirtschaftswachstum zu ermöglichen sowie Staus an wichtigen Standorten zu reduzieren.

Die Ankündigung erfolgte im Rahmen der Straßeninvestitionsstrategie (RIS) 3 der Regierung, die den Zeitraum von 2026 bis 2031 abdeckt. Die RIS3 stellt fest, dass die Liste von 32 potenziellen Projekten aus der vorherigen Version RIS2 „zu ehrgeizig und letztlich unerschwinglich“ war, weshalb die Anzahl der potenziellen Projekte auf ein überschaubareres Maß reduziert wurde. Zu den genehmigten Straßenbauprojekten gehören außerdem der A10-Korridorplan, Verbesserungsarbeiten an der Vauxhall Road, das Shalesmoor Gateway, die A650 Tong Street, die A426/A4071 Avon Mill-Verbesserungen, die A379 Bridge Road, die Northam Railway Bridge, die A229 Blue Bell Hill-Verbesserungen, der A259 South Coast Road-Korridor, die A326 Waterfront-Verbesserungen, Wigan East-West und die vierte Phase des Sunderland Strategic Transport Corridors.
Alexander erklärte, ihr Ministerium arbeite mit den lokalen Behörden zusammen, um sich auf die Ankündigung weiterer Maßnahmen für nicht ausgewählte Projekte im Sommer vorzubereiten. Die Finanzierung jedes Straßenbauprojekts hänge davon ab, ob die lokalen Behörden dem Ministerium einen akzeptablen Business Case vorlegen könnten. Viele der in die Überprüfung einbezogenen Projekte wurden gestrichen, da die lokalen Behörden ihren Finanzierungsbeitrag nicht mehr aufbringen konnten.









