Die Nationale Entwicklungs- und Reformkommission Chinas hat kürzlich den Bau zweier neuer Hochgeschwindigkeitsstrecken genehmigt, um das Netz der Hochgeschwindigkeitszüge zu erweitern. Eine davon ist die Qianjiang-Jishou-Strecke in Zentral- und Westchina, die mit einer Länge von 222 Kilometern und einer geplanten Geschwindigkeit von 350 km/h Qianjiang in Chongqing mit Jishou in Hunan verbindet.
Die Qianjiang-Jishou-Hochgeschwindigkeitsstrecke beginnt am Bahnhof Qianjiang an der Chongqing-Xiamen-Strecke und erstreckt sich bis zum Bahnhof Jishou Nord, wobei sie die Stationen Youyang West und Xiushan Nord durchquert. Die Strecke wird die Eisenbahninfrastruktur zwischen Chongqing über Huaihua nach Changsha verbessern und an die Ost-West-Strecke von Shanghai nach Kunming angebunden werden.
Die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke soll voraussichtlich im September mit den Bauarbeiten beginnen, die Bauzeit beträgt fünf Jahre, und die Investitionen belaufen sich auf etwa 44,8 Milliarden Yuan. Die andere genehmigte Strecke ist die Nanyang-Xinyang-Hefei-Hochgeschwindigkeitsstrecke mit einer Länge von 515 Kilometern und elf Stationen.
So wird beispielsweise die Fahrzeit von Nanyang nach Shanghai voraussichtlich von 6 Stunden 30 Minuten auf 5 Stunden 30 Minuten reduziert, und von Xinyang nach Shanghai von 4 Stunden 30 Minuten auf 3 Stunden 42 Minuten. Auch dieses Projekt soll in fünf Jahren fertiggestellt werden, die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 68,1 Milliarden Yuan.









