Chariot hat durch eine finanzierungsgestützte Akquisition wirtschaftliche Beteiligung an der Offshore-Ölproduktion in Angola erlangt, indem es Interessen an den Blöcken 14 und 14K erwarb. Dies markiert den Eintritt des Unternehmens in eines der etabliertesten Ölförderbecken Westafrikas.
Eine Tochtergesellschaft von Etu Energias hat Kauf- und Verkaufsvereinbarungen für den Erwerb einer 20%igen Arbeitsbeteiligung an Block 14 und einer 10%igen Beteiligung an Block 14K unterzeichnet. Chariot stellt für diese Transaktion eine Finanzierung in Höhe von 12 Millionen US-Dollar und Unterstützung für damit verbundene Kosten bereit und erhält im Gegenzug nach Abschluss des Geschäfts wirtschaftliche Beteiligung an den produktionsbezogenen Cashflows.
Das Unternehmen gibt an, dass diese Struktur ihm Zugang zu einer Nettoförderung von etwa 4000 Barrel pro Tag ermöglicht, während der indikative Vermögenswert über 100 Millionen US-Dollar liegt (NPV10, basierend auf 60 US-Dollar pro Barrel). Zusätzliche Akquisitionsfinanzierung wurde über Shell Western Supply and Trading arrangiert, wobei die Rückzahlung an künftige Abnahmemengen gekoppelt ist.
Block 14 wird von Chevron betrieben und ist ein etabliertes Offshore-Asset, das seit der ersten Ölförderung im Jahr 1999 über 900 Millionen Barrel produziert hat und derzeit eine Gesamtproduktion von etwa 40.000 Barrel pro Tag aufweist. Die Lizenz wurde bis 2038 verlängert, was langfristige Produktions- und Cashflow-Potenziale unterstützt. Der nahe gelegene Block 14K trägt zusätzliche Produktion bei und bietet Möglichkeiten für Anbindungen über bestehende Infrastruktur.
Chariot erklärt, dass diese Transaktion es dem Unternehmen ermöglicht, von stabiler Produktion und kurzfristigen Einnahmen zu profitieren und gleichzeitig das weitere Aufwärtspotenzial der Region durch Infill-Bohrungen und unerschlossene Entdeckungen zu nutzen.
Der Abschluss der Transaktion unterliegt noch behördlichen Genehmigungen und wird voraussichtlich in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 erfolgen.









