Henkel setzt auf Weißblechdosen aus Stahl und rechnet mit 62 % geringeren CO₂-Emissionen
2026-03-31 11:40
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In Zusammenarbeit mit Pirlo und Thyssenkrupp Rasselstein setzt Henkel für Kontaktkleberprodukte auf Weißblechdosen aus kohlenstoffarmem Stahl, die voraussichtlich 62 % weniger CO₂-Emissionen verursachen als herkömmliche Weißblechdosen.

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Zur Erreichung der Emissionsreduktionsziele liefert Pirlo an Henkel Weißblechdosen aus dem Bluemint-Stahl von Thyssenkrupp Rasselstein. Dieser Stahl wird hergestellt, indem im Hochofen ein Teil der kohlenstoffintensiven Rohstoffe durch speziell aufbereiteten Schrott ersetzt wird. Das Verfahren wurde von DNV und TÜV SÜD unabhängig verifiziert und zertifiziert.

Pirlo verarbeitet den Bluemint-Stahl zu hochpräzisen Behältern für Klebstoffanwendungen, darunter Henkels Tangit-Markenlösungen für Rohrverbindungen und andere Kontaktkleberprodukte. Die Verpackung soll den Anforderungen von Henkel an Stabilität, Dichtigkeit und Chemikalienbeständigkeit entsprechen.

Henkel ist einer der ersten Hersteller, der Bluemint-Stahl für die Verpackung von Rohrklebstoffprodukten einsetzt. In Europa werden über 80 % der Weißblechverpackungen recycelt, in Deutschland wurden 94,3 % des Weißblechmaterials aus privatem Endverbrauch recycelt. Durch die Reduzierung der CO₂-Emissionen des Stahls selbst möchte das Unternehmen die Umweltvorteile der Endverpackung erhöhen.

Im Jahr 2024 war der Bluemint-Stahl von Thyssenkrupp Rasselstein für den Sustainability Award in der Kategorie Business Climate nominiert. Das Herstellungsverfahren soll bis zu 69 % weniger CO₂-Emissionen verursachen als herkömmlicher Weißblechstahl. Das Unternehmen arbeitete zuvor mit der deutschen Brauerei Westerwald-Brauerei zusammen, um 5-Liter-Partyfässer für deren Hachenburger Bier herzustellen.

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