Spaniens Saragossa nimmt 220-kW-Pumpwerk mit Eigenverbrauch-Photovoltaikanlage in Betrieb
2026-04-07 09:13
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de.wedoany.com-Bericht: Der Stadtrat von Saragossa in Spanien hat offiziell eine Eigenverbrauch-Photovoltaikanlage am Valdespartera-Stausee in Betrieb genommen. Das Projekt hat eine installierte Leistung von 220 Kilowatt und zielt darauf ab, den Betrieb der städtischen Wasserinfrastruktur durch saubere Energie zu optimieren. Gleichzeitig hat der Stadtrat einen Konzessionsvertrag für Dach-Photovoltaikanlagen auf 18 städtischen Gebäuden an Iberdrola Clientes vergeben und erweitert damit die dezentrale Energieversorgung der Stadt weiter.

Die nun in Betrieb genommene Valdespartera-Photovoltaikanlage erreicht eine Spitzenleistung von 227,2 Kilowatt. Sie umfasst 568 Photovoltaikmodule mit einer Nennleistung von 400 Watt, zwei 110-Kilowatt-Wechselrichter sowie die dazugehörigen Systeme und erstreckt sich über eine Fläche von 1750 Quadratmetern. Das Projekt nutzt vorgefertigte Betonunterkonstruktionen, wobei die Module in südlicher Ausrichtung mit einem Neigungswinkel von 10 Grad in Reihe angeordnet sind. Die Investitionssumme beträgt 379.894,49 Euro. Die Anlage wird die Zeiten für die Pumpvorgänge im Stausee optimieren und dazu beitragen, die Wasserversorgungssysteme von nächtlichem Netzstrom auf tagsüber erzeugten Solarstrom umzustellen. Sie wird den Betrieb des Wasserversorgungsnetzes in sieben Kernvierteln wie Casablanca und Delicias abdecken.

Das parallel vorangetriebene Dach-Photovoltaikprojekt betrifft 18 städtische Gebäude und wird von Iberdrola Clientes mit einer Gesamtinvestition von 2.551.953 Euro vollständig finanziert. Es folgt einem administrativen Konzessionsmodell mit einer Laufzeit von 15 Jahren. Das Projekt wird voraussichtlich eine jährliche Stromerzeugung von über 1,4 Millionen Kilowattstunden erreichen. Der erzeugte Strom wird in erster Linie den Eigenbedarf der städtischen Gebäude decken, bei einem Stückpreis von 0,0648 Euro pro Kilowattstunde (ohne Steuern). Überschüssiger Strom wird an umliegende Haushalte und Unternehmen geliefert und so einen lokalen Energie-Sharing-Kreislauf schaffen.

Nach der Umsetzung beider Projekte wird erwartet, dass der Grad der Energieautarkie der Stadt Saragossa um 18 % steigt und die jährlichen CO₂-Emissionen um etwa 920 Tonnen reduziert werden. Der für die Energiewende zuständige Beamte des Stadtrats erklärte, dass diese Maßnahme nicht nur die Energiekosten der öffentlichen Einrichtungen senkt, sondern durch den Aufbau eines dezentralen Energienetzes auch ein replizierbares Modell für die kohlenstoffarme Entwicklung der Stadt bietet.

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