de.wedoany.com-Bericht: ENGIE hat kürzlich angekündigt, sein europäisches Portfolio an Batterie-Energiespeichersystemen (BESS) durch zwei Projekte in Spanien mit einer Gesamtleistung von 278 MW und ein 110-MW-Batterie-Energiespeichersystem (BESS)-Projekt in Frankreich weiter auszubauen. Mit dem Voranschreiten dieser Projekte wird ENGIEs BESS-Kapazität in Europa die 1-GW-Marke überschreiten. Unter Einbeziehung der bereits in Betrieb befindlichen oder im Bau befindlichen Projekte mit einer Kapazität von etwa 700 MW in acht Ländern wird die Gesamtkapazität weiter wachsen.
In Spanien hat ENGIE zwei unabhängige BESS-Entwicklungsprojekte in Andalusien erworben: ein 78-MW/312-MWh-Projekt in Álora und ein 200-MW/800-MWh-Projekt in Tarifa. Beide Anlagen können eine Speicherdauer von bis zu vier Stunden bieten und werden mit Synchrongeneratoren ausgestattet sein, um Trägheitsunterstützung und Blindleistungsmanagement bereitzustellen. Die Bauarbeiten sollen 2027 beginnen und die Anlagen werden 2028 schrittweise in Betrieb genommen. ENGIE betreibt derzeit in Spanien etwa 1,8 GW an erneuerbaren Energiekapazitäten.
In Frankreich hat ENGIE mit dem Bau seines ersten BESS-Projekts in Castelnau d’Aude im Département Aude begonnen. Das Projekt liegt in der Nähe eines Netzanschlusspunkts, erstreckt sich über etwa zwei Hektar und besteht aus 51 Modulen mit einer Gesamtkapazität von 110 MW/220 MWh. Es kann Strom für etwa zwei Stunden speichern und abgeben und soll im Sommer 2027 in Betrieb gehen. ENGIE verfügt in Frankreich über eine installierte Kapazität von 5,3 GW an Solarenergie und Onshore-Windkraft.
Paulo Almirante, Executive Vice President für Erneuerbare Energien und flexible Stromerzeugung bei ENGIE, sagte: „Diese Speicherprojekte adressieren eine zentrale Herausforderung der Energiewende: das Wachstum der erneuerbaren Energien mit der Stabilität des Stromsystems zu verbinden. Sie stärken ENGIES Fähigkeit, seinen Kunden zuverlässigen, kohlenstoffarmen und erschwinglichen Strom zu liefern.“ Das BESS-Engagement des Unternehmens erstreckt sich auch auf Belgien, Deutschland, Italien, die Niederlande, Rumänien und das Vereinigte Königreich. Das gesamte Entwicklungsprogramm ist Teil seines Ziels, bis 2030 95 GW an Kapazitäten für erneuerbare Energien und Energiespeicherung zu erreichen.
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