de.wedoany.com-Bericht: Der größte brasilianische Stahlhersteller Gerdau hat im April 2026 eine kohlenstoffarme Stahlproduktlinie namens Gerdau NewEco für den globalen Markt eingeführt. Sie soll Kunden, die ihre Dekarbonisierung vorantreiben, Stahllösungen auf Basis von Schrottrecycling und 100 % erneuerbarer Energie bieten.
Die Gerdau NewEco-Stähle werden aus Schrott hergestellt. Ihre Kohlenstoffintensität wird gemessen, wobei Methoden angewendet werden, die den weltweit besten Praktiken der Stahlindustrie entsprechen. Die relevanten Daten werden von einer unabhängigen dritten Partei geprüft, um Transparenz, Klarheit und Glaubwürdigkeit für Kunden in deren Entscheidungsprozessen zu gewährleisten. Die Produktlinie ist auf der Gerdau-Handelsplattform Gerdau Mais verfügbar. Die Produktion von Gerdau NewEco-Stahl wird durch 100 % erneuerbare Energie gesichert, was die Treibhausgasemissionen im Produktionsprozess erheblich reduziert.
Derzeit werden etwa 70 % des Gerdau-Stahls aus Schrott hergestellt. Das Unternehmen recycelt jährlich rund 10 Millionen Tonnen Schrott und ist damit der größte Recyclingbetrieb für Eisen- und Stahlschrott in Lateinamerika. Gerdau wurde 1901 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Porto Alegre, Brasilien, und blickt auf eine über 120-jährige Geschichte zurück. Mit Industrie- und Handelseinheiten in sieben Ländern, darunter Brasilien, die USA, Kanada, Argentinien und Uruguay, beschäftigt Gerdau weltweit über 30.000 Mitarbeiter und ist ein führender Hersteller von Langprodukten in Amerika und einer der Hauptlieferanten von Sonderstählen weltweit. Im Bereich Klimaschutz hat sich Gerdau verpflichtet, die Treibhausgasintensität bis 2031 auf 0,82 Tonnen CO₂-Äquivalent pro Tonne Stahl zu reduzieren – ein Wert, der weniger als die Hälfte des globalen Branchendurchschnitts der Stahlindustrie beträgt – und hat sich das langfristige Ziel der Klimaneutralität bis 2050 gesetzt.
Die Einführung von Gerdau NewEco stärkt die Marktposition von Gerdau im Bereich kohlenstoffarmer Stähle weiter und bietet Kunden aus Branchen wie Automobil und Bauwesen im Transformationsprozess hin zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft quantifizierbare Daten zur Kohlenstoffbilanz.
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