Alcoa investiert 65 Millionen US-Dollar in den Ausbau der Recyclingkapazität seiner Hütte in Mosjøen, Norwegen
2026-05-28 15:23
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de.wedoany.com-Bericht: Alcoa Corporation plant, 65 Millionen US-Dollar zu investieren, um seine Hütte in Mosjøen, Norwegen, zu erweitern, die Gießkapazität zu erhöhen und erstmals Post-Consumer-Aluminiumschrott einzuführen.

Diese Investition wird es ermöglichen, Post-Consumer-Aluminiumschrott in den Gießprozess der Mosjøen-Hütte zu integrieren – das erste Mal, dass Alcoa solches Material für seine Produkte verwendet. William F. Oplinger, CEO und Präsident von Alcoa, erklärte, dieser Schritt positioniere Alcoa an vorderster Front bei der Bereitstellung von kohlenstoffarmem Aluminium und schaffe gleichzeitig langfristigen Wert für Kunden und Aktionäre. Die Kombination aus Kapazitätssteigerung und Recyclingfähigkeit mache Mosjøen zu einem Eckpfeiler der europäischen Versorgung mit kohlenstoffarmem Aluminium.

Seit 2020 hat Alcoa kontinuierlich rund 180 Millionen US-Dollar in die Hütte investiert, und zwar in Projekte zur Aufrechterhaltung des Betriebs und für renditestarke Kapitalmaßnahmen, darunter die Installation eines neuen Schmelzofens im April 2022, der Aluminiumschrott mit erneuerbarer Energie recycelt. Die nun zusätzlich bereitgestellten 65 Millionen US-Dollar werden die Gießerei in Mosjøen erweitern und modernisieren, wodurch die Kapazität um bis zu 75.000 Tonnen pro Jahr steigen soll.

Zu den Modernisierungen gehören die Einführung einer neuen Stranggießlinie, Schmelzöfen sowie weitere Umbauten in der Gießerei. Diese Verbesserungen werden Mosjøen ein breiteres Portfolio an Gusslegierungen ermöglichen, mehr Flexibilität bei Blockgrößen und -spezifikationen bieten, die Legierungsvielfalt erhöhen und die Fähigkeit zur Produktion mit Recyclinganteil steigern.

Die Hütte in Mosjøen ist einer der größten industriellen Arbeitgeber Nordnorwegens mit über 700 direkten Beschäftigten und hat einen bedeutenden Einfluss auf die regionale Wirtschaft. Die Investition zielt darauf ab, den langfristigen Betrieb, die Arbeitsplätze und das Fachwissen in der Region Helgeland zu sichern, gleichzeitig lokale Zulieferer zu unterstützen und zur industriellen Wertschöpfung Norwegens beizutragen.

Als zentrales Glied in der europäischen Aluminium-Wertschöpfungskette spielt Mosjøen eine wichtige Rolle bei der Materialversorgung der EU. Diese Investition spiegelt Alcoas Reaktion auf sich ändernde Kundenanforderungen wider, insbesondere die Erwartungen an Recyclinganteile in den Bereichen Automobil und Verpackung, und festigt gleichzeitig seine Wettbewerbsposition auf dem europäischen Markt.

Das Modernisierungsprojekt soll in Phasen abgeschlossen werden, wobei die Inbetriebnahme und das Hochfahren der Produktion für das gesamte Jahr 2028 geplant sind.

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