Katar Energy entdeckt Kohlenwasserstoffressourcen im Kongo mit förderbaren Reserven von 100 Millionen Barrel
2026-04-15 11:20
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de.wedoany.com-Bericht: Das katarische Energieunternehmen QatarEnergy hat kürzlich die Entdeckung bedeutender Kohlenwasserstoffressourcen in der Offshore-Konzessionszone Moho in der Republik Kongo bekannt gegeben, an der es beteiligt ist. Diese Entdeckung wurde von TotalEnergies geleitet. Vorläufigen Schätzungen zufolge beläuft sich das gesamte förderbare Ressourcenvolumen, einschließlich einer weiteren kürzlich in diesem Gebiet gemachten Entdeckung, auf etwa 100 Millionen Barrel.Karte oder Grafik zur Kohlenwasserstoffentdeckung im Kongo

Diese Kohlenwasserstoffentdeckung erfolgt zu einer Zeit, in der QatarEnergy mit Herausforderungen konfrontiert ist. Das Unternehmen muss dringend seine LNG-Produktionsanlagen in der Industriestadt Ras Laffan reparieren. Die Reparaturarbeiten könnten bis zu fünf Jahre dauern, wobei der geschätzte jährliche Umsatzverlust bei 20 Milliarden US-Dollar liegt.

Die jüngste Explorationsbohrung MHNM-6 NFW in der Republik Kongo wurde von TotalEnergies EP Congo, einer Tochtergesellschaft des französischen Öl- und Gaskonzerns, gebohrt. TotalEnergies betreibt die Moho-Konzessionszone, in der sich die Bohrung befindet, und hält fast 64 % der Anteile. Die restlichen Anteile werden von Triton Energy aus Großbritannien und der Société Nationale des Pétroles du Congo (SNPC) gehalten.

Nicolas Mavila, Senior Vice President Exploration bei TotalEnergies, sagte: „Die jüngste frühe Entdeckung liegt in der Nähe von zwei schwimmenden Produktionseinheiten, was die Entwicklung ‚kosteneffizient‘ machen wird.“ In den letzten Jahren hat QatarEnergy seine Auslandsinvestitionen aktiv ausgebaut, unter anderem durch Partnerschaften mit Shell und TotalEnergies vor der Küste Namibias. Laut MEED wies Saad Al-Kaabi, CEO von QatarEnergy und Minister für Energiefragen, im Jahr 2022 darauf hin, dass das Land bis 2030 durch internationale Projekte eine Produktion von 500.000 Barrel Öl pro Tag anstrebt.

Die Energieanalysefirma Wood Mackenzie schätzt, dass die Anlagen in Ras Laffan, wenn sie Anfang Mai wieder hochgefahren werden, voraussichtlich erst im August wieder mit voller Kapazität produzieren können.

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