de.wedoany.com-Bericht: In Großbritannien haben South West Water, die Universität Exeter und der Westcountry Rivers Trust die von der EU finanzierten Projekte „UrbaQuantum“ und „QLeanUP“ für einen Zeitraum von vier Jahren gestartet. Die Projekte führen lokale Tests am Fluss Dart und in Plymouth durch und nutzen künstliche Intelligenz sowie fortschrittliche Sensoren, um Schadstoffe wie Mikroplastik und Krankheitserreger zu verfolgen. Sie sind ein Kernbestandteil der regionalen Strategie zur Verbesserung der Wasserqualität und zielen direkt auf die Verschmutzung städtischer Wasserwege und durch Mischwasserüberläufe ab.

Das Forschungsteam entwickelt neue Sensoren und digitale Werkzeuge, um Krankheitserreger aus industriellen, landwirtschaftlichen, häuslichen und wildlebenden Quellen sowie Mikroplastik, das über Abwasserkanäle, Regenwasserableitungen und Flüsse transportiert wird, zu überwachen. Das Projekt setzt Echtzeit-Überwachungsgeräte ein, nutzt KI-Analysen, um den Druck von Umwelt- und Bevölkerungsveränderungen auf Grundwasser und städtische Gewässer vorherzusagen, und integriert neue Datenquellen sowie „Citizen Science“-Proben, die von Anwohnern gesammelt werden.
Als einer der wichtigsten regionalen Wasserversorger Großbritanniens konzentriert South West Water die Experimente auf den Fluss Dart und Plymouth. Das Centre for Water Systems der Universität Exeter liefert algorithmische Unterstützung, während der Westcountry Rivers Trust für die ökologischen Feldbewertungen verantwortlich ist. Das Kooperationsmodell analysiert die Wege, auf denen Schadstoffe aus Mischwasserüberläufen und Straßenabfluss in das städtische Wassernetz gelangen, und optimiert die Mittelvergabe für Wasserqualitätsverbesserungsprojekte auf der Grundlage von Datenrückmeldungen.
Richard Foster, Manager für Einzugsgebietsplanung bei South West Water, weist darauf hin, dass durch präzise Modellierung der Beziehung zwischen städtischen Wassersystemen und Flusseinträgen Hochrisiko-Verschmutzungspunkte identifiziert werden können. In den nächsten vier Jahren werden die Projektergebnisse die Wasserwirtschaft bei der gezielten Aktualisierung von Abwasseranlagen anleiten, um die Verschmutzung durch Auswaschung bei extremem Wetter zu reduzieren und die Sicherheit von Badegewässern langfristig zu gewährleisten.
Das Projekt kombiniert Echtzeitüberwachung mit KI-Analyse, verkürzt die Verzögerung herkömmlicher Probenahmen und liefert eine hochdichte Beweisgrundlage für die Schadstoffkontrolle.
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