de.wedoany.com-Bericht: Das von dem deutschen Energieunternehmen RWE in Zusammenarbeit mit der norwegischen Investmentbank Norges Bank Investment Management entwickelte Offshore-Windprojekt „Nordseecluster A“ hat kürzlich etwa 50 Kilometer nördlich der Insel Juist die Installation von zwei Umspannwerken abgeschlossen. Die Arbeiten fanden 50 km nördlich von Juist statt, wobei der Schwimmkran „Gulliver“, betrieben von SCALDIS, die Oberbauten mit einem Gesamtgewicht von 1.800 bzw. 2.500 Tonnen präzise auf die Fundamente setzte. Der erfolgreiche Abschluss dieser „doppelten Hochzeit“ (die Verbindung der Umspannwerke mit den Fundamenten) markiert einen entscheidenden Schritt in der Inbetriebnahmephase des 1,6-Gigawatt-Clusterprojekts.
Die Installation der Fundamente wurde Ende 2025 vollständig abgeschlossen, derzeit laufen die Verlegearbeiten für die interne Verkabelung. RWE plant, im Sommer 2026 mit der Installation der ersten 44 Windkraftanlagen zu beginnen. Gemäß dem Bauzeitplan soll die Phase „Nordseecluster A“ mit einer Gesamtkapazität von 660 Megawatt Anfang 2027 vollständig in Betrieb gehen. Anschließend werden in der zweiten Phase „Nordseecluster B“ 60 Turbinen installiert, die eine zusätzliche Kapazität von 900 Megawatt liefern und Anfang 2029 ans Netz gehen sollen.
Die beiden Offshore-Umspannwerke wurden von der französischen Werft Chantiers de l’Atlantique gebaut, jedes ist etwa 40 Meter lang und 22 Meter hoch. Die Anlagen wurden vom Hafen Saint-Nazaire aus verschifft und erreichten nach etwa einer Woche Fahrt die Baustelle in der Nordsee. Diese beiden Umspannwerke sind dafür zuständig, den von den Windkraftanlagen erzeugten Strom zu sammeln und auf eine höhere Spannung zu transformieren, bevor er an die Konverterstation des Netzbetreibers weitergeleitet wird. Bis Ende März 2026 hatte das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie die Planungsgenehmigung für das Projekt der zweiten Phase erteilt und damit den regelkonformen Zugang für die Offshore-Bauarbeiten im nächsten Jahr sichergestellt.
Nach der vollständigen Inbetriebnahme des Clusterprojekts wird die jährliche Stromerzeugung den Bedarf von etwa 1,6 Millionen deutschen Haushalten decken können. RWE verfügt derzeit über mehr als 20 Jahre Betriebserfahrung im globalen Offshore-Windgeschäft und treibt neben dem Nordseecluster parallel Projekte wie das 1,4-Gigawatt-Projekt Sofia in Großbritannien und das 1,1-Gigawatt-Projekt Thor in Dänemark voran. Durch groß angelegte, integrierte Entwicklung beschleunigt RWE den Aufbau eines nachhaltigen Energiesystems. Die Offshore-Assets in der Nordsee werden die Widerstandsfähigkeit der deutschen Stromstruktur und den Anteil der erneuerbaren Energien deutlich erhöhen.
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