de.wedoany.com-Bericht: Das erste gemeindenahe Geothermieprojekt des US-Bundesstaates Vermont soll in diesem Sommer im Rahmen der Entwicklung von bezahlbarem Wohnraum gebaut werden. Das Projekt auf dem Riggs-Meadow-Gelände in der Stadt Hinesburg wird 36 Wohneinheiten mit Heizung und Kühlung versorgen und soll eine effiziente, vollelektrische Gebäudeenergielösung demonstrieren.
In den USA suchen viele Bundesstaaten nach Möglichkeiten, Emissionen aus Gebäuden zu reduzieren, und Geothermiesysteme erweisen sich als vielversprechende Option. Diese Systeme nutzen elektrische Wärmepumpen, um Wärme in den Boden zu leiten oder aus ihm zu entnehmen und versorgen so mehrere Haushalte, ähnlich wie ein Gemeinschaftsleitungsnetz. Beispielsweise startete das Unternehmen Eversource im Jahr 2024 in Framingham, Massachusetts, ein Geothermienetz, das etwa 140 Gebäude abdeckt; auch in New Haven, Connecticut, werden Geothermieprojekte vorangetrieben.
Für das Geothermieprojekt in Vermont werden 12 bis 16 Bohrlöcher mit einer Tiefe von bis zu 120 Metern gebohrt. Diese nutzen die stabile Temperatur im Untergrund (7 bis 10 Grad Celsius) für den Wärmeaustausch. Bei kaltem Wetter entzieht die Flüssigkeit dem Boden Wärme zum Heizen; bei heißem Wetter kehrt sich der Prozess um, um die Gebäude zu kühlen.
Das Projekt begann im Jahr 2022, als Jane Blomstrom, die ehemalige Leiterin von NRG Systems, Land für bezahlbaren Wohnraum stiftete und die Nutzung erneuerbarer Energien zur Bedingung machte. Vermont Gas Systems weitet seine Dienstleistungen aus und reagiert damit auf Klimavorschriften und sich ändernde Verbraucheranforderungen. Der Bundesstaat strebt eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 80 % bis zum Jahr 2050 an, wobei die Dekarbonisierung der Hausheizung ein entscheidender Bestandteil ist.
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