de.wedoany.com-Bericht: Der estnische staatliche Energieversorger Eesti Energia hat über seine Stromsparte Enefit kürzlich den Bau von drei Batteriespeicherprojekten in Litauen mit einer Gesamtkapazität von 46 MW/184 MWh angekündigt. Diese Speichersysteme werden jeweils in Verbindung mit den Windparks Kelme I, Kelme II und Šilalė II errichtet, um die Energieeffizienz zu steigern.
Enefit plant, 30,3 Millionen Euro zu investieren, und rechnet mit einer Fertigstellung der Projekte im ersten Halbjahr des nächsten Jahres. Das Unternehmen erklärte, dass die Nutzung der bestehenden Infrastruktur und Netzanschlüsse der Windparks eine effizientere Bereitstellung der Batteriespeichersysteme ermöglicht und die Integration erneuerbarer Energien unterstützt.
Die baltische Region hat in den letzten Jahren verstärkt auf die Entwicklung von Speicherprojekten gesetzt, um auf Netzveränderungen und den Energiebedarf zu reagieren. Im Jahr 2025 vollendete die Region den Übergang vom BRELL-Verbundnetz zum europäischen Festlandnetz, was die Installation von Batteriespeichersystemen förderte. Algirdas Ducinskas, Projektmanager für Batteriespeichersysteme der Ignitis-Gruppe, erklärte auf dem CEE-Speichergipfel: „Der Markt für Nebendienstleistungen erwärmt sich schnell, und die Förderprogramme der baltischen Staaten sind der entscheidende Treiber. Wir haben ein Förderprogramm ins Leben gerufen, das ursprünglich 1,2 GWh Speicherkapazität unterstützte, jetzt aber auf 4 GWh erweitert wurde, und die zweite Förderrunde wurde gestartet.“ Er fügte hinzu: „Der Markt sendet Gewinnsignale, Drittanbieterberichte bezeichnen das Baltikum als attraktive Investitionsregion. Die interne Verzinsung für Batteriespeicherprojekte könnte 20 bis 30 Prozent erreichen.“
Im März 2025 nahm Eesti Energia in Estland das erste große Batteriespeichersystem mit einer Kapazität von 26,5 MW/53,1 MWh in Betrieb. Gleichzeitig betreibt der unabhängige Stromproduzent E energija-Gruppe in Litauen das 65 MW/130 MWh große Wilna-Batteriespeicherprojekt und baut weitere Speicheranlagen. Diese Entwicklungen zeigen, dass Batteriespeichersysteme in der baltischen Region zu einem wichtigen Bestandteil der Energiewende werden.
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