Der Hafen von Klaipėda hat bei der Elektrifizierung des Hafens weitere Fortschritte erzielt: Die Installation der ersten Landstromversorgungsanlage am Terminal ist abgeschlossen und soll Ende des Jahres mit den Testläufen beginnen. Dies ist ein wichtiger Schritt in den Bemühungen des Hafens um einen grünen Hafen. Die Hafenbehörde hat das Projekt mit einer Gesamtinvestition von fast 601.000 Euro selbst finanziert.
Das grüne Wasserstoffprojekt im Hafen von Klaipėda in Litauen hat kürzlich einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die Tests seines Polymerelektrolytmembran-Elektrolyseurs im italienischen IMI Remosa-Werk wurden abgeschlossen. Nach Fertigstellung und Inbetriebnahme Ende 2025 soll das Projekt jährlich rund 127 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren und die Schifffahrtsindustrie im Baltikum mit sauberer Energie versorgen.
Der dänische Entwickler sauberer Energie, European Energy, wird einen Teil eines von zwei schwedischen Kreditgebern gesicherten Kredits in Höhe von 145 Millionen Euro für den Bau eines Batterie-Energiespeichersystems (BESS) in seinem Solarpark Anykščiai in Litauen verwenden.
Der Hafen von Klaipėda in Litauen hat kürzlich die Lizenz zum Bau einer Wasserstoffproduktions- und -tankstelle erhalten. Es handelt sich voraussichtlich um die erste Anlage im Baltikum, die grünen Wasserstoff für Schiffe, Hafenausrüstung und den Individualverkehr produziert und liefert. Die staatliche Hafenbehörde von Klaipėda steht kurz vor dem Abschluss des Ausschreibungsverfahrens und plant, im Juni mit den Bauarbeiten zu beginnen.
Das litauische Parlament hat überarbeitete Bedingungen für eine zweite Ausschreibung für Offshore-Windenergie gebilligt, die Mitte Juni erneut gestartet werden soll. Die Ausschreibung wurde ursprünglich im vergangenen Jahr gestartet, im Januar dieses Jahres jedoch ausgesetzt, um die Bedingungen neu zu bewerten. Das Energieministerium bestätigte den Neustartplan am 15. Mai.
Litauen fördert aktiv eine neue intermodale Frachtroute, deren Ziel darin besteht, den Schienenverkehr stärker zu nutzen und die Abhängigkeit vom Lkw-Fernverkehr zu verringern. Diese innovative Initiative, eine Zusammenarbeit zwischen LTG Cargo, DFDS und Ignitis, bildet eine intermodale Logistikkette, die Schienen- und Seetransport integriert und den Güterverkehr zwischen Litauen und Westeuropa optimiert.