de.wedoany.com-Bericht: Laut der Freien Hansestadt Bremen hat die EU dem Projekt H2B:IMPACT 9 Millionen Euro (ca. 10,6 Millionen US-Dollar) bewilligt, um in Bremen das erste EU-geförderte deutsche Wasserstofftal zu errichten. Die Finanzierungsvereinbarung wurde am 23. März 2026 von Bremens Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation und der Clean Hydrogen Partnership unterzeichnet.
Das fünfjährige Programm zielt darauf ab, den Wasserstoffeinsatz von isolierten Pilotprojekten auf koordinierte Anwendungen in den Bereichen Häfen, Industrie, Verkehr und Gebäude in Bremen und Bremerhaven auszuweiten. Das Konzept umfasst die gesamte Kette von der Produktion und Speicherung über die Verteilung bis zur Endnutzung. Die Anwendungen sollen mindestens zwei Jahre im realen Betrieb getestet werden. Bremen setzte sich gegen 18 weitere Bewerber für kleinere Wasserstofftäler durch und wurde damit die erste deutsche Region, die in das EU-geförderte Programm aufgenommen wurde. Das Projekt vereint 27 Partner aus Bremen, Deutschland und anderen EU-Ländern. Geplante Ergebnisse umfassen eine Wasserstoffproduktionskapazität von 25 Megawatt zur Versorgung von Energie-, Verkehrs- und Industrieverbrauchern.
Die Bremer Wirtschaftsbehörde leitet das Programm, das Institut für Seeverkehrswirtschaft und Logistik (ISL) fungiert als technischer Koordinator, und die Neue Energie Bremen GmbH berät. Senatorin Kristina Vogt erklärte: „Diese Finanzierung ermöglicht uns einen entscheidenden Schritt, denn wir können nun die Kernanwendungen für Wasserstoff konkret umsetzen.“ Valérie Bouillon-Delporte, Geschäftsführende Direktorin der Clean Hydrogen Partnership, sagte, das Projekt werde das erste von der Partnerschaft in Deutschland geförderte Wasserstofftal sein und bezeichnete es als einen Schritt hin zu einer skalierbaren europäischen Wasserstoffwirtschaft. Die Clean Hydrogen Partnership ist eine europäische öffentlich-private Partnerschaft im EU-Forschungsrahmen, die Projekte zur Entwicklung und zum Einsatz von Wasserstofftechnologien in der gesamten EU finanziert.
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