INA-Gruppe fördert 160.000 Kubikmeter Erdgas pro Tag aus erstem Bohrloch in kroatischen Gewässern
2026-07-23 11:58
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Die in Zagreb ansässige INA-Gruppe (Mitglied der MOL-Gruppe) hat bei ihren Mehrbohrungen im nordadriatischen Gasfeld vor der kroatischen Küste in ihrem ersten Bohrloch Erdgas entdeckt. Tests ergaben eine Gasflussrate von etwa 160.000 Kubikmetern pro Tag.

Labin-Bohranlage; Quelle: INA

Die gesamte Investition für diese Erschließungsbohraktivität beläuft sich auf rund 65 Millionen Euro und umfasst insgesamt fünf neue Erdgasbohrungen. Das erste Bohrloch, Ana-4 DIR, befindet sich im bestehenden nordadriatischen Produktionsgasfeld und ist nun fertiggestellt. Die Gesamttiefe des Bohrlochs beträgt 1.282 Meter. Erste Tests zeigten eine Gasflussrate von etwa 160.000 Kubikmetern pro Tag aus drei Lagerstätten. Die Bohrarbeiten wurden von der Labin-Bohranlage durchgeführt, die von Mitarbeitern des INA-Dienstleistungsunternehmens CROSCO betrieben wird.

Derzeit laufen die Vorbereitungen, um das Bohrloch Ana-4 DIR an das oberirdische Produktionssystem anzuschließen, um einen verlängerten Bohrlochtest durchzuführen. Dieser Test dient der Lagerstättenreinigung, der detaillierten Beschreibung des Produktionspotenzials und der Sammlung wichtiger Daten zur Unterstützung der Erstellung von Reservenberichten. Das Unternehmen gab an, dass die erfolgreiche Fertigstellung des ersten Bohrlochs ein wichtiger Meilenstein dieser Aktivität sei, der das verbleibende Erdgaspotenzial der Offshore-Felder bestätige. INA werde diese Felder in den kommenden Jahren weiter erschließen und damit zur Sicherheit der Erdgasversorgung der Republik Kroatien beitragen. Das Unternehmen betonte zudem, dass der Bohr- und Fertigstellungsprozess des Bohrlochs unfallfrei verlaufen sei und den höchsten Industrie- und Ingenieurstandards sowie den Gesundheits-, Sicherheits- und Umweltstandards entspreche.

Die Labin-Bohranlage wird nun zur neuen Position IKA JZ-6 DIR geschleppt, während INA ihr Erschließungsbohrprogramm fortsetzt. Gleichzeitig hat INA eine neue, fünfjährige, multiwährungsfähige revolvierende Kreditfazilität in Höhe von 500 Millionen Euro mit zwei einjährigen Verlängerungsoptionen unterzeichnet, die für allgemeine Unternehmenszwecke, einschließlich Akquisitionen, genutzt werden kann. Die im Oktober 2022 unterzeichnete revolvierende Kreditfazilität in Höhe von 300 Millionen Euro (später auf 350 Millionen Euro erhöht) wird aufgehoben. Zsuzsanna Ortutay, Vorstandsvorsitzende der INA, erklärte, dass diese revolvierende Kreditfazilität die finanzielle Stabilität von INA stärke und eine größere Flexibilität für den täglichen Betrieb und die Investitionsplanung biete.

Diese Kurznachricht stammt aus der Übersetzung und Weiterverbreitung von Informationen aus dem globalen Internet und von strategischen Partnern. Sie dient lediglich dem Austausch mit den Lesern. Bei Urheberrechtsverletzungen oder anderen Problemen bitten wir um rechtzeitige Mitteilung, und wir werden die notwendigen Änderungen oder Löschungen vornehmen. Die Weitergabe dieses Artikels ist ausdrücklich ohne formelle Genehmigung verboten.E-Mail: news@wedoany.com