de.wedoany.com-Bericht: Der australische Bundesstaat New South Wales hat im Innovationspark der Macquarie University eine 96 Millionen US-Dollar teure RNA-Forschungs- und Herstellungsanlage eröffnet, um seine Produktionskapazitäten im Bereich der fortschrittlichen Medizin zu stärken.

Das RNA-Forschungs- und Fertigungszentrum wurde von der Gesundheitsinfrastruktur-Behörde in Zusammenarbeit mit dem Amt des Chefwissenschaftlers und Chefingenieurs errichtet, um die Translation, Entwicklung und Produktion von RNA-Therapien voranzutreiben, darunter Impfstoffe und Behandlungsmethoden für verschiedene Krankheiten.
Laut Regierung wird dieses RNA-Forschungs- und Fertigungszentrum die heimischen Produktionskapazitäten stärken und dem Bundesstaat helfen, zukünftige gesundheitliche Herausforderungen wie etwa Pandemien besser zu bewältigen. Die COVID-19-Pandemie habe die Bedeutung lokaler Produktion verdeutlicht, da globale Lieferkettenproblene den Zugang zu Impfstoffen und Therapien eingeschränkt hätten.
Die auf dem Campus der Macquarie University gelegene Einrichtung umfasst Labore und Unterstützungsflächen, die eine gleichzeitige Produktion verschiedener RNA-Therapien an einem Ort ermöglichen. Der Industriepartner Aurora Biosynthetics wird den Betrieb übernehmen und mit Forschern sowie Kunden zusammenarbeiten, um die Therapien zur klinischen Erprobungsphase zu bringen.
Die Regierung von New South Wales plant, in den nächsten zehn Jahren zusätzlich 119 Millionen US-Dollar in die Forschungsarbeit des RNA-Forschungs- und Fertigungszentrums zu investieren und damit das bereits bestehende RNA-Forschungs- und Schulungsnetzwerk sowie das RNA-Pipeline-Förderprogramm zu ergänzen. Das Eigentum an der Einrichtung wird an die Property and Development Agency des Bundesstaates New South Wales übertragen.
Gesundheits- und Regionalgesundheitsminister Ryan Park erklärte: „Dies ist ein großer Schritt für die Gesundheitsversorgung in New South Wales, der die Entwicklung und den Einsatz fortschrittlicher Therapien unterstützt.“ Er fügte hinzu, dass dies die Verbindungen zwischen Forschern, klinischen Studien und dem Gesundheitssystem stärken werde.
Innovations-, Wissenschafts- und Technologieminister Anoulack Chanthivong bezeichnete die Eröffnung als „einen wichtigen Meilenstein“ und fügte hinzu, das RNA-Forschungs- und Fertigungszentrum werde die Umsetzung von Ideen von der Forschung bis zur praktischen Anwendung beschleunigen, die Fähigkeit zur Bewältigung gesundheitlicher Bedrohungen verbessern und neue Möglichkeiten in den Bereichen Gesundheit, Biotechnologie und Landwirtschaft schaffen.
Medizinforschungsminister David Harris merkte an, dass die Einrichtung zum „Eckpfeiler des RNA-Forschungsökosystems von New South Wales“ werden solle. Die Fähigkeit, Therapien vor Ort zu entwickeln, zu testen und herzustellen, sei von entscheidender Bedeutung, und die RNA-Technologie habe ein breites Potenzial bei der Behandlung von Impfstoffen, Krebs und seltenen Krankheiten.
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