de.wedoany.com-Bericht: Die indische Regierung treibt das 14-spurige Autobahnprojekt Mumbai-Bengaluru als Teil des Bharatmala-Pariyojana-Programms weiter voran. Das Projekt, dessen Kosten auf rund 4,8 Milliarden US-Dollar geschätzt werden, verkürzt die Reisezeit zwischen den beiden Großstädten von 18 Stunden auf 6 Stunden. Derzeit befindet sich das Projekt in der Planungs- und frühen Entwicklungsphase, die Ausschreibungen sind gestartet.

Das Projekt ist als hochkapazitiver, eingezäunter Korridor konzipiert, der die beiden Wirtschaftszentren Mumbai und Bengaluru verbindet. Ziel ist es, die vorhandene Überlastung der Nationalstraßen zu lindern und die Effizienz des Gütertransports zu steigern. Laut Planung soll die Autobahn größtenteils aus recycelten Abfällen gebaut und mit Ladestationen für Elektrofahrzeuge ausgestattet werden. Indiens Unionsminister Nitin Gadkari prognostiziert, dass indische Fahrzeuge in den nächsten 25 Jahren vollständig elektrifiziert sein könnten. Das Projekt ist zudem mit dem Smart-Village-Programm verknüpft und fördert den Ausbau der ländlichen Infrastruktur.
Gadkari erklärte bei einer Veranstaltung: „Als wir die Autobahn Mumbai-Pune bauten, dachten wir, sie würde für die nächsten 50 Jahre ausreichen. Doch als ich kürzlich in Lonavala im Stau steckte, wurde mir klar, dass eine neue Autobahn notwendig ist.“ Die neue Autobahn wird über die Ringstraße um Pune angebunden und soll voraussichtlich mehr als die Hälfte des Verkehrsaufkommens der bestehenden Autobahn Mumbai-Pune aufnehmen.
Als Teil der indischen Autobahn-Expansionsstrategie wird das Projekt die wirtschaftliche Integration der westlichen Hafenstädte mit den Technologiezentren im Süden fördern. Das Projekt wird in mehreren Vertragspaketen umgesetzt und von der National Highways Authority of India (NHAI) durchgeführt. Dabei kommen voraussichtlich sowohl das Engineering, Procurement and Construction (EPC)-Modell als auch das Hybrid-Annuity-Modell (HAM) zur Anwendung. Die Landbeschaffung und Umweltgenehmigungen befinden sich noch in der Umsetzung; ein vollständiger Betrieb wird gegen Ende der 2020er Jahre erwartet.
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