de.wedoany.com-Bericht: Die Kreiswerke in Cochem (Deutschland) betreiben auf einer Gemeinde in Treis-Karden einen Versuch mit einem neuen Schraubenkompressor vom Typ HPC KAESER FBS. Dieser hat eine freie Luftansaugleistung von 67 Kubikmetern pro Minute. Das Aggregat ist mit einem Kompressorkopf mit einem Anfangsdruck von 650 Millibar ausgestattet und vollständig in das Abwassersystem integriert.

Die Kläranlage in Treis-Karden arbeitet mit einem Sequencing-Batch-Reactor (SBR)-Konfiguration, bei dem das Abwasser abschnittweise behandelt wird. Jeder Zyklus dauert in einem etwa 5,5 Meter tiefen Becken 300 Minuten und wird mit einem physikalischen Druck von etwa 570 Millibar betrieben. Die Abwassermenge schwankt im Laufe des Jahres erheblich: während der Sommer produzieren viele Touristen und lokale Winzer große Mengen Abwasser, im Winter fällt die Menge deutlich geringer aus. Als Anpassung an diese Schwankungen variiert der Druck je nach Wasserstand im SBR-Becken zwischen 480 und 570 Millibar (Überdruck).
Zuvor war in der Anlage ein Roots-Gebläse installiert. Das Wasserbecken ist sechs Meter tief; die optimale Belüftungstiefe beträgt etwa fünf Meter, was eine effiziente Luftzufuhr gewährleistet. Als ein Wechsel anstand, entschlossen sich die Kreiswerke in Cochem, den neuen Schraubenkompressor im Testlauf zu erproben. Laut HPC kann der neue Schraubenkompressor gegenüber traditionellen Roots-Gebläsen je nach Betriebsbedingungen eine Effizienzsteigerung von bis zu 35 % erbringen. Im Vergleich zu vielen auf dem Markt erhältlichen Schrauben- und Turbolüftern bietet es ebenfalls bedeutende Energievorteile. Diese Einsparungen werden hauptsächlich durch den internen Anfangsdruck des Schraubenkompressors erzielt, der bereits nahe dem Systemdruck liegt, wodurch „Überkompression“ vermieden wird.
Die Rotoren dieses Schraubenkompressors sind unbeschichtet, was eine konstante Effizienz über viele Jahre hinweg gewährleistet. Der Controller unterstützt eine kontinuierliche umfassende Systemüberwachung und lässt sich wirtschaftlich und effizient in das bestehende Prozessleitsystem der Kläranlage integrieren. Das ausgefeilte Konzept zur Kühlung beseitigt den hohen Energieverbrauch im Zusammenhang mit Ölpumpen und Ölkühlern, und die Abdichtung des Gehäuses sorgt für dauerhafte Dichtigkeit ohne den Einsatz einer Vakuumpumpe. Durch den Wegfall von Untersystemen und der Ölulaufschmierung erhöht sich die Langlebigkeit der Maschine weiter. Da die Einlässe für Kühlluft und Prozessluft getrennt und außerhalb des Maschinengehäuses angeordnet sind, kann der Kompressor bei gleicher Leistungsaufnahme einen größeren verfügbaren Luftmassenstrom liefern.
Was den Effekt betrifft, ermöglichte das zuvor installierte Roots-Gebläse bereits vergleichsweise hohe Energieersparnisse. Dennoch erzielte dieser Schraubenkompressor unter den schwankenden Wasserständen und einem maximalen Gegendruck von 570 Millimeter zeitweise zusätzliche Einsparungen von bis zu 25 Prozent. Gereinigtes Wasser fließt kontinuierlich mit einer Rate von 344 Litern pro Sekunde in die Mosel.
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