Kerosinbestände in Kalifornien auf 2,6 Millionen Barrel gesunken
2026-04-28 11:54
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de.wedoany.com-Bericht: Nach Angaben der California Energy Commission sind die Kerosinbestände in Kalifornien bis zum 17. April von 3,2 Millionen Barrel vor zwei Jahren auf knapp über 2,6 Millionen Barrel gesunken.

Laut einem Bericht des „Guardian“ stammten im Jahr 2025 61,1 Prozent der kalifornischen Ölversorgung aus dem Ausland, der größte Teil davon aus asiatischen Raffinerien. Dies unterscheidet sich von der Situation Anfang der 1990er Jahre, als fast die Hälfte der Ölversorgung dieses bevölkerungsreichsten US-Bundesstaates aus inländischen Raffinerien stammte. Einige Energieforscher führen diese Veränderung auf Luftqualitätsvorschriften zurück.

Die Versorgung ist zudem von den Kriegen zwischen den USA, Israel und dem Iran betroffen. Seit Ausbruch des Krieges am 28. Februar liegt die kommerzielle Schifffahrt in der Straße von Hormus praktisch still, was zu einem Anstieg der Kerosinpreise und Versorgungsengpässen führt. US-Bundesstaaten lagern normalerweise Brennstoffe, darunter auch Kerosin, für Notfallvorsorge, zur Abfederung von Preisschocks und zur Sicherung der Versorgung bei logistischen Problemen.

Ein weiterer Hintergrund des Rückgangs der Kerosinbestände in Kalifornien ist die anhaltende Schrumpfung der lokalen Raffineriekapazität. Die „Los Angeles Times“ berichtet unter Berufung auf Jesus David, Senior Vice President von IIR Energy, dass die kalifornische Raffineriekapazität seit 2019 von 2,9 Millionen Barrel pro Tag auf 2,3 Millionen Barrel pro Tag gesunken sei. Die US-Westküste wird als „Brennstoffinsel“ bezeichnet, da sie nicht über Pipelines mit dem Rest des Landes verbunden ist und sowohl Rohöl als auch Fertigprodukte per Schiff angeliefert werden müssen, was den Versorgungsdruck auf die Kerosinbestände weiter verschärft.

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