US-Unternehmen Salesforce führt die Plattform Agentforce Operations zur Optimierung von KI-Workflows ein
2026-05-02 17:42
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de.wedoany.com-Bericht: KI-Teams in Unternehmen stoßen zunehmend auf Engpässe, weil die zugrunde liegenden Workflows nicht für Agenten konzipiert sind. Salesforce hat die neue Plattform Agentforce Operations vorgestellt, die Backend-Workflows in Aufgaben umwandelt, die von Agenten erledigt werden können. Nutzer können eigene Prozesse hochladen oder von Salesforce bereitgestellte Blaupausen verwenden, woraufhin die Plattform diese in konkrete Aufgaben für die Agenten zerlegt.

Sanjna Parulekar, Senior Vice President of Product bei Salesforce, erklärt: Viele Unternehmens-Workflows sind nicht für Agenten konzipiert. „Wir beobachten bei Kunden, dass Fehler in Prozessen häufig in den Produktanforderungsdokumenten stecken und nach dem Hochladen nicht funktionieren. Wir können Inhalte optimieren und kürzen und durch Agenten ersetzen." Die Plattform verleiht Workflows eine deterministische Struktur und reduziert so Fehler, die durch lose Abfolgen oder implizite Entscheidungen entstehen.

Parulekar fügt hinzu, dass die Konzentration auf die Funktionsweise von Prozessen und deren Zerlegung in klare Schritte das System deterministischer machen kann. Agenten kennen beim Start ihre Aufgabe, und das System erlaubt menschliche Prüfungen, um die Transparenz zu erhöhen. Dieser Ansatz unterscheidet sich von traditionellen Automatisierungstools: Nicht der Agent entscheidet über den nächsten Schritt, sondern das System erzwingt diesen auf Basis einer vordefinierten Struktur.

Das Kodieren von Workflows behebt jedoch keine fehlerhaften Prozesse. Sind die Schritte falsch, werden die Probleme durch die Kodierung nur in großem Maßstab zementiert. Sobald ein Workflow auf mehrere Agenten verteilt ist, entstehen Governance-Herausforderungen. Brandon Metcalf, CEO des Workforce-Orchestrierungsunternehmens Asymbl, weist darauf hin, dass der Schlüssel für Menschen und Agenten bei der Befolgung von Workflows ein gemeinsames Ziel ist. „Man muss das Ziel verstehen, sonst kann man die Aufgabe nicht erfolgreich abschließen. Jemand muss die Ergebnisse verwalten – das kann ein Mensch oder ein Agent sein."

Der Engpass hat sich verlagert: Die Frage ist nicht mehr, ob Agenten Aufgaben logisch ableiten können, sondern ob die zugrunde liegenden Workflows kohärent genug sind. Für Unternehmen, die ihre Prozesse um menschliche Entscheidungsfindung herum aufgebaut haben, ist dies schwieriger zu beheben als der Wechsel zu einem intelligenteren Modell.

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