de.wedoany.com-Bericht: Die Bohrarbeiten für die geothermische Dublette des Wärmenetzes Forêt de Meudon in der französischen Stadt Meudon haben offiziell begonnen. Ziel des Projekts ist die Umstellung des bestehenden Heizsystems von Gaskesseln auf Geothermie. Die Bohrarbeiten sollen voraussichtlich bis September 2026 dauern, der Bau des Heizwerks ist für 2027 geplant. Nach Inbetriebnahme des Projekts wird die Geothermie 83 % des Energiebedarfs des Fernwärmenetzes decken, die CO₂-Emissionen jährlich um rund 17.700 Tonnen reduzieren und mindestens 7.800 Haushalte und öffentliche Einrichtungen versorgen. Verantwortlich für das Projekt ist das Unternehmen GéoMeudon, ein Joint Venture von ENGIE Solutions (90 % Anteil) und der Stadt Meudon (10 % Anteil). Die Gesamtinvestition beläuft sich auf 36,8 Millionen Euro und wird von der französischen Agentur für Umwelt- und Energiemanagement (ADEME) sowie der Region Île-de-France gefördert.
Die geothermische Dublette wird in eine Tiefe von über 1.500 Metern gebohrt, wobei die Förderbohrung voraussichtlich etwa 64 °C heißes Wasser liefern wird. Rund um die Bohrstelle werden mehrere Sensoren installiert, um ein Echtzeit-Monitoring zu ermöglichen. Das Geothermie-Fernwärmeprojekt wurde erstmals 2022 angekündigt und ist eine der wichtigen Maßnahmen Frankreichs zur Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien.
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