de.wedoany.com-Bericht: Bio-Branchenverbände haben kürzlich in einem Schreiben an das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) gefordert, die Tierschutzanforderungen für Bio-Nutztiere beizubehalten, und sich gegen die Aufhebung der „Organic Livestock and Poultry Standards" (OLPS) ausgesprochen. Die Organic Trade Association (OTA) wandte sich gemeinsam mit Unternehmen wie Perdue Farms und Whole Foods Market an Landwirtschaftsministerin Brooke Rollins und erklärte, eine Aufhebung der Standards würde „von den Kernvorstellungen abweichen, die mit biologischen Tierprodukten verbunden sind".
Das USDA überprüft die Regelung derzeit als Reaktion auf eine präsidiale Anordnung zur Verringerung des regulatorischen Aufwands für Unternehmen. Ein Sprecher erklärte, die Überprüfung sei noch im Gange und es sei noch keine Entscheidung gefallen. Zuvor hatte der National Chicken Council einen Antrag auf teilweise Aufhebung der Regelung gestellt, da die Standards hohe Kosten für Bio-Masthähnchenbetriebe verursachten und Biosicherheitsrisiken mit sich brächten. Der Verband fordert die Abschaffung der Anforderungen an die Auslauffläche, die Lockerung der Besatzdichtebeschränkungen und die Anhebung der Temperaturschwellenwerte für die Stallhaltung von Geflügel.
Tom Chapman, Co-CEO der Organic Trade Association, zeigte sich gesprächsbereit für Anpassungen, äußerte jedoch Bedenken hinsichtlich des Risikos einer vollständigen Aufhebung. Er wies darauf hin, dass Verbraucher das Bio-Siegel mit Tierschutz in Verbindung bringen und eine Aufweichung der Standards die Glaubwürdigkeit des Siegels beschädigen würde. Laut einem Bericht der OTA glauben 51 Prozent der US-Verbraucher, dass Bio-Produkte den Tierschutz gewährleisten; bei treuen Bio-Käufern liegt dieser Anteil bei 67 Prozent. Erzeuger, die die Regelung unterstützen, betonen, dass die Standards die Integrität von Bio-Produkten erhöht haben und es keinen Rückschritt geben dürfe.
Die Regelung trat im Januar 2024 in Kraft, wobei für Geflügelbetriebe eine Übergangsfrist bis 2029 gilt. Daten der OTA zeigen, dass die Zahl der Bio-Legehennenbetriebe zwischen 2023 und 2025 um 17 Prozent und die der Bio-Masthähnchenbetriebe um 12 Prozent gestiegen ist, was darauf hindeutet, dass die Standards das Branchenwachstum nicht behindert haben.
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