Israelischer Geschäftsmann bietet 4,5 Milliarden Dollar für ZIM – 300 Millionen mehr als Hapag-Lloyd-Offerte
2026-05-08 13:35
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de.wedoany.com-Bericht: Der israelische Geschäftsmann Haim Sakal hat kürzlich ein konkurrierendes Übernahmeangebot für die Reederei ZIM vorgelegt. Er bietet 4,5 Milliarden Dollar in bar für das an der New Yorker Börse notierte Schifffahrtsunternehmen – 300 Millionen Dollar mehr als die zwischen Hapag-Lloyd und dem FIMI Opportunity Fund vereinbarte Transaktion. Allerdings erfolgte dieses Angebot, nachdem das Übernahmeangebot von Hapag-Lloyd in der vergangenen Woche bereits von den ZIM-Aktionären genehmigt worden war.

Nach Kenntnisnahme des Angebots erklärte ZIM: „Der Vorstand des Unternehmens bestätigt erneut, dass die mit Hapag-Lloyd unterzeichnete Fusionsvereinbarung nach der Genehmigung durch die ZIM-Aktionäre auf der Hauptversammlung am 30. April 2026 für alle Parteien bindend ist." ZIM erklärte, man werde die behördlichen Genehmigungsverfahren vorantreiben und bekräftigte die weitere Unterstützung für die Fusion mit Hapag-Lloyd. Die Parteien stünden weiterhin mit den zuständigen Regulierungsbehörden in Kontakt, um die regulatorischen Bedingungen der Vereinbarung zu erfüllen und die Transaktion abzuschließen.

Laut einem Bericht der Zeitung „Globes" beläuft sich Sakals Angebot auf 37,50 Dollar pro Aktie, während Hapag-Lloyd 35 Dollar pro Aktie bietet und zusätzlich 250 Millionen Dollar als Leistungen für die Mitarbeiter bereitstellt. Die Annahme von Sakals Angebot könnte für ZIM rechtlich schwierig sein. Auch die Finanzierung dieses 4,5-Milliarden-Dollar-Angebots durch Sakal wirft Fragen auf. Nach Bekanntwerden der Nachricht schnellte die ZIM-Aktie zeitweise um 10 Prozent auf knapp über 29 Dollar in die Höhe, fiel danach aber wieder zurück und schloss bei 27,84 Dollar.

Gemäß dem Angebot von Hapag-Lloyd soll eine neue israelische Schifffahrtsgesellschaft gegründet werden, die sich im Besitz des israelischen Private-Equity-Fonds FIMI befindet und die Marke ZIM, die staatliche Goldene Aktie sowie 16 Schiffe aus der bestehenden ZIM-Flotte übernimmt.

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