Neubewertung der Abraumhalden der Goldlagerstätte Kljutschewskoje in Russland unter Anwendung eines neuen Parameters für das selektive Abbauverfahren
2026-05-18 15:53
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de.wedoany.com-Bericht: Am 15. Mai 2026 führte das Unternehmen „Gestein und Mühle" im Rahmen der staatlichen Begutachtung der technisch-ökonomischen Begründung (TEO) für permanente Explorationskonditionen und der Vorratsberechnung der künstlichen Goldlagerstätte in den Abraumhalden der Lagerstätte Kljutschewskoje eine Neubewertung dieser Lagerstätte unter Verwendung neuer Standardparameter durch. Der Nutzer der Bodenschätze dieser künstlichen Goldlagerstätte ist die „Schetuginskaja Bergbaugesellschaft" („Schetuga GRK") GmbH.

Im Zuge der Vorbereitung der Begutachtungsunterlagen prüften die Experten von „Gestein und Mühle" zwei Abbaumethoden. Die erste ist ein Mischabbauverfahren, bei dem das gesamte gewonnene Material ohne qualitative Unterscheidung direkt zur Haufenlaugungsanlage transportiert wird. Die zweite ist ein selektives Abbauverfahren, bei dem das gewonnene Material nach seiner Eigenschaft als Bilanz- oder Außerbilanzmaterial getrennt behandelt wird: Bilanzmaterial wird der Haufenlaugung zugeführt, Außerbilanzmaterial wird separat aufgehaldet. Für diese beiden Varianten wandten die Experten unterschiedliche Methoden der Vorratsberechnung an. Dabei führte die Staatliche Vorratskommission (GKZ) im selektiven Abbauverfahren einen neuen Parameter ein: den minimalen Goldgehalt eines Blocks im Blockmodell, der zur Unterscheidung von Bilanz- und Außerbilanzvorräten innerhalb der Abbausohle dient. Die technisch-ökonomischen Berechnungen ergaben, dass der Abbau dieser künstlichen Lagerstätte nur bei Anwendung des selektiven Abbauverfahrens und unter Nutzung dieses Parameters wirtschaftlich rentabel ist.

Die Erschließung der künstlichen Goldlagerstätte in den Abraumhalden der Lagerstätte Kljutschewskoje ist von großer Bedeutung für die Erprobung neuer Methoden und Technologien zur Bewertung von Vorräten in bereits abgebauten Gebieten. Die Lagerstätte wurde von 1932 bis 2002 im Tagebau betrieben, wobei insgesamt 16,5 bis 18,5 Millionen Tonnen Erz abgebaut und verarbeitet wurden und sich in den Abraumhalden etwa 75 Millionen Tonnen Außerbilanzmaterial und Abraumgestein ansammelten. Derzeit ist der Einsatz der Haufenlaugung als Hauptaufbereitungstechnologie geplant. Die Besonderheit der künstlichen Lagerstätte liegt in der äußerst ungleichmäßigen Verteilung des Goldes im Erz. Die Anwendung moderner Methoden der Vorratsberechnung in Kombination mit nicht-traditionellen Standardkennziffern und technologischem Fortschritt ermöglicht es, unter Einhaltung der geltenden normativen Anforderungen die Bewertungsgenauigkeit zu erhöhen und die Entwicklungsparameter zu optimieren.

Den Unterlagen zufolge ist die „Schetuginskaja Bergbaugesellschaft" ein Goldbergbauunternehmen, das hauptsächlich Edelmetalle aus historischen Abraumhalden des Lizenzgebiets Drowazkoje in der Region Transbaikalien auslaugt. Die Vorräte der Abraumhalden der Lagerstätte Kljutschewskoje belaufen sich auf 12,135 Tonnen Gold und 11,7 Tonnen Silber, die Abbaulizenz ist bis August 2042 gültig. Nach Angaben der Regierung der Region Transbaikalien aus dem Jahr 2024 beträgt die geplante jährliche Goldproduktion des Unternehmens 1,253 Tonnen, das Investitionsvolumen (zu Preisen von 2021) beläuft sich auf rund 3,168 Milliarden Rubel.

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