de.wedoany.com-Bericht: Das norwegische staatliche Energieunternehmen Equinor hat mit dem niederländischen Energieversorger Eneco einen mehrjährigen Vertrag unterzeichnet. Über die hundertprozentige deutsche Tochtergesellschaft LichtBlick von Eneco wird Equinor Erdgas liefern, das auf dem norwegischen Kontinentalschelf (NCS) produziert wird.
Der nun unterzeichnete Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren und gilt bis Ende 2030. Das vertraglich vereinbarte Erdgasvolumen beläuft sich auf rund 2,2 Terawattstunden pro Jahr (ca. 0,2 Milliarden Kubikmeter pro Jahr). Die Gaslieferungen nach Deutschland haben im April 2026 begonnen. Equinor zufolge weist das im Rahmen dieses Vertrags gelieferte Gas eine geringere Treibhausgasintensität auf als alternative Gasquellen im deutschen Netz.
Helle Ø. Kristiansen, Senior Vice President für Gas und Strom bei Equinor, erklärte, dass norwegisches Erdgas eine Schlüsselrolle bei der Gewährleistung der europäischen Energiesicherheit spiele und im Vergleich zu anderen Gasquellen effektiv Emissionen reduziere. Sie freue sich, durch den neuen Vertrag die langjährige Zusammenarbeit mit Eneco zu vertiefen und LichtBlick-Kunden in Deutschland mit Gas zu versorgen, dessen zertifizierter vorgelagerter Emissionsfußabdruck geringer sei als der von Alternativen.
Gemäß der Vereinbarung wird Eneco über die Plattform Attributes SAS von Equinor sogenannte „Nachhaltigkeitsqualitäten" als Herkunftsnachweise erwerben. LichtBlick gibt an, dass die Treibhausgasintensität des Gases aus diesem Vertrag etwa 9 % niedriger sei als die alternativer Quellen.
Equinor ist einer der größten Pipeline-Gaslieferanten Europas und weist bei seiner Produktion auf dem norwegischen Kontinentalschelf (NCS) eine der niedrigsten Kohlenstoffemissionsintensitäten in der globalen Gasindustrie auf. Das Unternehmen erklärt, dass die Emissionen in der Produktion und im Transport durch die Elektrifizierung von Offshore-Anlagen und die Optimierung der Wertschöpfungskette jährlich sinken.
Jonas Beck, Direktor für den Grünstrommarkt bei LichtBlick, betonte, dass sich das Unternehmen stets der Energiewende verpflichtet fühle und das Ziel eines vollständig erneuerbaren Energiesystems verfolge, gleichzeitig aber auch die Verantwortung für die Sicherheit der Energieversorgung seiner Kunden trage. Er führte aus, dass in der Phase, in der Erdgas noch nachgefragt werde, die Emissionen durch solche gezielten Maßnahmen so weit wie möglich reduziert werden müssten. Der Vertrag trage nicht nur zur Emissionsminderung bei, sondern stärke auch die Versorgungssicherheit des Unternehmens in Zeiten geopolitischer Unsicherheit.
Das norwegische Staatsunternehmen betont, dass Erdgas voraussichtlich ein wichtiger Bestandteil des europäischen Energiemixes bleiben wird, während der Übergang zu einem kohlenstoffarmen Energiesystem erfolgt. Es könne flexible Spitzenlastunterstützung für volatile erneuerbare Energien bieten und die Energieversorgungssicherheit in einem komplexen geopolitischen Umfeld gewährleisten. Diese jüngste Vereinbarung mit Eneco ist Teil einer Reihe von langfristigen Gasverkaufsverträgen, die Equinor mit europäischen Kunden abgeschlossen hat, und spiegelt die anhaltende Marktnachfrage nach emissionsarmer, zuverlässiger Energie während der Energiewende wider.
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