de.wedoany.com-Bericht: Das niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz hat am 15. Mai dem Betreiber PreussenElektra die zweite und letzte Genehmigung für die Stilllegung und den Rückbau des Kernkraftwerks Grohnde erteilt.
Diese Genehmigung erlaubt den Rückbau von Schlüsselkomponenten wie dem Reaktordruckbehälter und der biologischen Abschirmung. Zuvor hatte das Ministerium bereits im Dezember 2023 die erste Rückbaugenehmigung erteilt, woraufhin die Rückbauarbeiten im Januar 2024 begannen.
Derzeit sind die Komponenten des Hauptkühlkreislaufs bereits entfernt, und das neu errichtete Abfallbehandlungszentrum hat seinen Betrieb aufgenommen. Das Kraftwerk erreichte im April dieses Jahres den „brennstofffreien Zustand", alle 694 abgebrannten Brennelemente wurden in das standortnahe Zwischenlager überführt. Die nächste technisch anspruchsvolle Phase – der Rückbau der Einbauten des Reaktordruckbehälters – soll Anfang 2027 beginnen.
PreussenElektra plant, den Rückbau des Kernkraftwerks Grohnde Mitte der 2030er Jahre abzuschließen, danach kann das Gelände einer neuen Nutzung zugeführt werden. Das Unternehmen ist derzeit für die Stilllegung von acht Kernkraftwerken in Deutschland verantwortlich und hat sich zum Ziel gesetzt, den Rückbau aller seiner kerntechnischen Anlagen bis 2040 abzuschließen.
Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.
E-Mail: news@wedoany.com










