de.wedoany.com-Bericht: In Andalusien, Spanien, fand kürzlich die technische Auftaktveranstaltung des europäischen Compite-Projekts statt. Das Projekt wird von der andalusischen Energieagentur geleitet, die dem Ministerium für Industrie, Energie und Bergbau der andalusischen Regionalregierung untersteht, und zielt darauf ab, erneuerbaren Wasserstoff als strategischen Motor für die Dekarbonisierung Südeuropas voranzutreiben.
Das Compite-Projekt ist Teil des Interreg POCTEP-Programms zur Zusammenarbeit zwischen Spanien und Portugal, hat eine Laufzeit von zwei Jahren und als Kernziel den Aufbau einer Kooperationsplattform zwischen Andalusien und den portugiesischen Regionen Algarve und Alentejo. Die Initiative widmet sich der Stärkung regionaler Kapazitäten, der Förderung technologischer Innovationen und der Beschleunigung des Ausbaus erneuerbarer Energien im Zusammenhang mit Wasserstoff, um durch die Entwicklung der gesamten Wertschöpfungskette lokale Mehrwerte zu schaffen.
Die Auftaktveranstaltung fand nacheinander am Hauptsitz der andalusischen Energieagentur in Sevilla und am Nationalen Institut für Luft- und Raumfahrttechnik in Mazagón, Provinz Huelva, statt. Dabei wurden die Hauptarbeitsrichtungen bis 2028 festgelegt. Die Teilnehmer wiesen darauf hin, dass die Herausforderungen für erneuerbaren Wasserstoff europaweit ähnlich sind und grenzüberschreitende Zusammenarbeit daher der Schlüssel zum Aufbau eines wettbewerbsfähigen Marktes mittelfristig ist. Das Compite-Projekt wird politische Maßnahmen entwickeln und testen, die in anderen europäischen Regionen repliziert werden können.
Im Aktionsplan nimmt das Ausbildungsprogramm für Fachkräfte einen herausragenden Platz ein und gilt als eine der Grundlagen für die Branchenentwicklung und als eine der Säulen des Projekts, um den wachsenden Bedarf an Fachkräften im Bereich der grünen Wasserstofftechnologie zu decken. Das Projektkonsortium besteht aus acht Hauptpartnern und zwei assoziierten Einrichtungen. Die andalusische Energieagentur ist für die Gesamtkoordination zuständig und wird die Energiepolitik und den Kontext in Andalusien, Algarve und Alentejo analysieren, um Synergien und Entwicklungschancen zu identifizieren und gleichzeitig eine grenzüberschreitende Roadmap für erneuerbaren Wasserstoff zu erstellen.
Die Universität Cádiz beteiligt sich an der Gestaltung von Fachausbildungskursen mit Schwerpunkt auf Energiespeicherung und neuen Wasserstofftechnologien und wird drei Pilotkurse starten, die auf die Bedürfnisse des Arbeitsmarktes zugeschnitten sind. Das Nationale Institut für Luft- und Raumfahrttechnik stellt, gestützt auf Erfahrungen aus innovativen Projekten wie AIHRE (das darauf abzielt, ein technologisches und geschäftliches Netzwerk für erneuerbaren Wasserstoff zwischen Spanien und Portugal aufzubauen), wissenschaftliche und technische Unterstützung bereit. Der andalusische Dachverband der Handels-, Industrie-, Dienstleistungs- und Schifffahrtskammern ist für die Anbindung an die Unternehmenswelt zuständig; auch die Universität der Algarve, die Universität Évora, die regionale Koordinierungs- und Entwicklungskommission des Alentejo sowie der Unternehmensverband der Algarve-Region sind an dem Projekt beteiligt.
Das portugiesische Unternehmen EDP und der andalusische Provinz- und Gemeindeverband beteiligen sich als assoziierte Einrichtungen und stärken die institutionelle, unternehmerische und lokale Dimension des Projekts. Das Compite-Projekt steht im Einklang mit der „Andalusischen Energiestrategie 2030" und der „Andalusischen Roadmap für grünen Wasserstoff" und betrachtet die regionale Zusammenarbeit als wichtiges Instrument zur Förderung der Energiewende und der wirtschaftlichen Dekarbonisierung.
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