de.wedoany.com-Bericht: Die indische National Thermal Power Corporation (NTPC) hat kürzlich ihr Engagement bekräftigt, einen bedeutenden Anteil am Ausbau der Kernenergie zu übernehmen, und ihre Pläne zur Entwicklung von rund 30 GW Kernkraftkapazität bekräftigt. Gleichzeitig wies sie darauf hin, dass auf dem Weg zum Ziel von 100 GW bis 2047 Herausforderungen wie Genehmigungen auf Bundesstaatsebene, Brennstoffsicherheit und technologische Abhängigkeiten bestehen.
Offiziellen Angaben zufolge erklärte NTPC-Chairman und Managing Director Gurdeep Singh auf einem vom Energieministerium veranstalteten Seminar, dass Indien einheimische Technologien und Ressourcenlösungen priorisieren sollte, selbst wenn diese anfänglich 5 bis 10 Prozent teurer seien, um die Anfälligkeit globaler Lieferketten zu vermeiden. Er betonte, dass für ein großes Versorgungsunternehmen wie NTPC die Priorität auf dem Einsatz von Großreaktoren liegen sollte und nicht auf kleinen modularen Reaktoren, die aufgrund höherer Bereitschaftskosten möglicherweise besser für den industriellen Eigenbedarf geeignet seien.
Singh wies darauf hin, dass die Regierungen der Bundesstaaten trotz starker Unterstützung durch die Zentralregierung weiterhin zögern. NTPC führe derzeit Gespräche mit 14 Bundesstaaten, doch aufgrund der unterschiedlichen Akzeptanz sei eine verstärkte Aufklärungsarbeit notwendig.
Diese Äußerungen erfolgten nach der Verabschiedung des Atomenergiegesetzes, das einen einheitlichen Regulierungsrahmen schaffen und es inländischen privaten Einrichtungen und Joint Ventures erlauben soll, mit Genehmigung der Zentralregierung Kernkraftwerke zu bauen und zu betreiben. Bis Januar dieses Jahres belief sich die installierte Kernkraftkapazität Indiens auf etwa 8,18 GW. NTPC ist der größte Stromproduzent Indiens.
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