de.wedoany.com-Bericht: Der Abschnitt Castagnola-Vallemme des Projekts Terzo Valico dei Giovi, einer der geologisch anspruchsvollsten Abschnitte des gesamten Bauvorhabens, wurde für fertiggestellt erklärt. Die Trennwand für das zweite Gleis in nördlicher Richtung wurde vollständig abgetragen. Der Abschnitt wurde von dem von Webuild angeführten Generalunternehmer für Rete Ferroviaria Italiana (RFI) mit Unterstützung von FS Engineering und unter der Aufsicht des Regierungskommissars Calogero Mauceri errichtet.
Aus geografischer und geometrischer Sicht ist jedes Gleis dieses Abschnitts etwa 2,8 Kilometer lang und liegt im Herzen des Ligurischen Apennins. Unterirdisch verbindet er die Baustelle Vallemme in der Gemeinde Voltaggio mit der Baustelle Castagnola in der Gemeinde Fraconalto, beide in der Provinz Alessandria.
Angesichts des für den Apennin typischen Gebirgsdrucks und Gebirgsverhaltens sowie der Sicherheitsrisiken durch unterirdisches Erdgas setzte das Ingenieurteam hochwertige technische Verfahren und strenge Betriebsabläufe ein. Um die technische und organisatorische Komplexität zu bewältigen, wurden die Arbeiten in diesem Abschnitt gleichzeitig auf vier parallelen Vortriebsflächen durchgeführt, was einen kontinuierlichen Vortriebszyklus gewährleistete.
Mit der Fertigstellung der Trennwand in diesem Abschnitt hat die gesamte Vortriebslänge des Terzo Valico dei Giovi über 83 Kilometer erreicht, was 96 % der Gesamtlänge der Strecke (ca. 86,9 Kilometer) entspricht.
Das Einheitsprojekt Terzo Valico dei Giovi – Nodo di Genova ist Teil des Rhein-Alpen-Korridors des transeuropäischen Verkehrsnetzes (TEN-T) und gilt als strategisches Projekt zur Stärkung der logistischen Anbindung des ligurischen Hafensystems an Norditalien und Mitteleuropa. Nach Inbetriebnahme wird sich die Reisezeit zwischen Genua und Mailand auf etwa eine Stunde verkürzen, was die Netzkapazität und die Zuverlässigkeit des Schienenverkehrs erhöht, insbesondere zugunsten des Güterverkehrs.
Anlässlich des Trennwanddurchschlags nahmen der Regierungskommissar Calogero Mauceri, der Beauftragte der Region Piemont für strategische Infrastrukturen, Enrico Bussalino, und der Präsident der Provinz Alessandria, Luigi Benzi, an der Veranstaltung auf der Baustelle Vallemme teil. Der italienische Minister für Infrastruktur und Verkehr, Matteo Salvini, zeigte sich zufrieden mit dem Baufortschritt, betonte den strategischen Wert des Projekts für Genua, Ligurien, das Piemont und das nationale Logistiksystem und hob hervor, dass die Überwindung der geologischen Betriebsschwierigkeiten diesem Meilenstein eine besondere Bedeutung verleiht.
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