de.wedoany.com-Bericht: Der Stadtrat von Blackpool plant, beim 1-Milliarde-Pfund-Strukturfonds (Structures Fund) des britischen Verkehrsministeriums (Department for Transport) einen Antrag über 30 Millionen Pfund einzureichen, um die historischen Kolonnaden an der North Promenade der Stadt zu restaurieren und zu erhalten.

Die denkmalgeschützten Kolonnaden (Grade II) befinden sich zwischen dem Metropole Hotel und dem Gynn Square und wurden zwischen 1910 und 1925 erbaut. Sie sind bis heute ein beliebter Teil der terrassenförmig angelegten Strandpromenade von Blackpool. Die etwa einen Kilometer langen Kolonnaden bestehen aus drei Abschnitten: dem Lower Walk am Gynn Square Crescent, dem Middle Walk von der Warley Road bis zur Pleasant Street und der Princess Parade neben dem Metropole Hotel.
Aufgrund ihrer historischen Bausubstanz sind die Kolonnaden dringend restaurierungsbedürftig. In den vergangenen Jahren mussten einige Zugänge zu den Kolonnaden aus Sicherheitsgründen geschlossen werden; Anfang dieses Jahres konnten jedoch drei der fünf Zugänge sicher wiedereröffnet werden.
Die stellvertretende Vorsitzende des Stadtrats von Blackpool, Ratsmitglied Jane Hugo, sagte: „Unsere berühmten Kolonnaden sind von entscheidender Bedeutung – sie sind Teil unseres architektonischen Erbes. Anwohner und Besucher nutzen diesen Bereich zum Spazierengehen, um aktiv zu bleiben und das Leben an unserer wunderschönen Küste zu genießen." Sie führte weiter aus: „Wir haben Pläne ausgearbeitet, um den Kolonnaden wieder zu ihrem alten Glanz zu verhelfen. Das ist nicht billig. Um den erforderlichen Restaurierungsumfang stemmen zu können, müssten wir über zehn Jahre lang auf jegliche Straßeninstandsetzung verzichten. Deshalb beantragen wir bei der Regierung dringend zusätzliche Mittel, damit wir sie instand setzen können." Sie erwähnte auch: „Während wir um die Finanzierung kämpfen, stehen wir nicht still. In diesem Frühjahr haben wir einige provisorische Reparaturen durchgeführt, um weitere Zugänge zu öffnen, ohne die Sicherheit der Menschen zu gefährden."
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