de.wedoany.com-Bericht: Eurowind Energy hat in der jüngsten Ausschreibungsrunde für Onshore-Windkraft in Deutschland drei Projekte mit einer Gesamtleistung von 70 Megawatt gewonnen. Diese Projekte umfassen insgesamt zehn Windkraftanlagen mit einer Einzelleistung von 7 Megawatt und befinden sich bereits in der Bauphase.

Der dänische Entwickler gab an, dass die Zuschläge es ihm ermöglichen, von einer etwa 5 Gigawatt umfassenden deutschen Entwicklungspipeline offiziell in die Umsetzungsphase überzugehen. Eurowind hat derzeit 15 Projekte in Deutschland im Bau mit einer Gesamtleistung von 284 Megawatt. Der deutsche Hauptsitz befindet sich in Hamburg, das Unternehmen unterhält sechs Niederlassungen in Deutschland und beschäftigt rund 120 Mitarbeiter.
Das Unternehmen erklärte, dass der deutsche Onshore-Windmarkt zunehmend unter Druck gerate. Die jüngsten Auktionspreise seien auf etwa 5 Cent pro Kilowattstunde gefallen, was in Kombination mit hohen Pachtkosten und steigenden Baukosten dazu führe, dass immer mehr genehmigte Projekte nicht realisiert würden. Die Kapitalpartnerschaft von Eurowind mit Blackstone habe bereits die Finanzierung für Projektakquisitionen und den Bau bereitgestellt.
David Christopher Stahl, Geschäftsführer der Eurowind Energy GmbH, erklärte, die Zuschläge bestätigten das Projektportfolio des Unternehmens und zeigten, dass es bereit sei, zur deutschen Energiewende beizutragen. Er fügte hinzu, dass das Unternehmen Personal für die Bereiche Projektentwicklung sowie EPC/Bau einstelle und beabsichtige, stagnierende Projekte zu übernehmen und zu modernisieren.
Eurowind Energy wurde 2006 im dänischen Hobro gegründet, beschäftigt heute über 700 Mitarbeiter und ist in 15 europäischen Ländern in den Bereichen Windkraft, Solarenergie, Wasserstoff, Biogas, Power-to-Heat und Batteriespeicher tätig. Deutschland bleibt einer der größten erneuerbaren Energiemärkte Europas und ein wichtiges Terrain für Entwickler aus dem Ostseeraum.






