IIMP-Präsident in Peru: Bergbau macht 11 % des BIP aus, fordert Nutzung der historischen Chance
2026-06-03 09:18
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de.wedoany.com-Bericht: Juan Carlos Ortiz, Präsident des Instituts für Bergbauingenieure Perus (IIMP), erklärte, dass Peru im Zuge der globalen Energiewende und Elektrifizierung vor einer historischen Chance stehe, seine Position als einer der weltweit führenden Lieferanten strategischer Mineralien zu festigen.

Ortiz rief zu verantwortungsvollen Entscheidungen auf, um die aktuelle Situation in eine nachhaltige Entwicklung zu verwandeln und das Wohlergehen der peruanischen Bevölkerung zu fördern. Er wies darauf hin, dass der Bergbau weiterhin eine tragende Säule der peruanischen Wirtschaft sei, etwa 11 % des Bruttoinlandsprodukts ausmache und fast 67 % der gesamten Exporte des Landes beitrage.

In seiner neuesten Kolumne „Semáforo Minero" (Bergbau-Ampel) schrieb Ortiz, dass Peru weltweit führend in der Produktion von Kupfer, Zink, Silber, Gold und Molybdän sei – Mineralien, die für die Deckung der global wachsenden Nachfrage im Zuge der Energiewende von entscheidender Bedeutung seien.

Der IIMP-Präsident betonte, dass das bloße Vorhandensein von Bodenschätzen keine Entwicklung garantiere. Die eigentliche Herausforderung liege darin, die notwendigen Bedingungen zu schaffen, um dieses Potenzial in Investitionen, Arbeitsplätze, Infrastruktur und die Verringerung sozialer Ungleichheiten umzuwandeln.

Ortiz warnte, dass Peru angesichts der weltweit steigenden Nachfrage nach Mineralien seine Wettbewerbsfähigkeit gegenüber anderen Bergbauregionen, die Kapital und Investitionen anziehen wollen, bewahren müsse. Seiner Ansicht nach sollten alle Vorschläge zu Steuerreformen, regulatorischen Anpassungen oder zusätzlichen Belastungen für die Branche auf der Grundlage strenger technischer Bewertungen und einer langfristigen Perspektive geprüft werden. Peru dürfe jetzt keine Signale senden, die seine Wettbewerbsfähigkeit schwächen.

Er erklärte, dass sich die nationale Debatte darauf konzentrieren sollte, die Vorteile des Bergbaus schneller der Bevölkerung zugutekommen zu lassen, die öffentliche Verwaltung zu stärken, soziale Ungleichheiten zu verringern und ein höheres Maß an Vertrauen zwischen Staat, Unternehmen und Gemeinden aufzubauen. Ortiz schloss mit der Feststellung, dass der IIMP weiterhin technische Diskussionen über die Zukunft der Branche fördern werde. Die Herausforderung bestehe nicht mehr darin, Mineralien zu entdecken, sondern darin, die Chancen, die die Welt biete, mit Verantwortung und Weitsicht zu nutzen.

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