de.wedoany.com-Bericht: Trotz anhaltender Volatilität auf dem globalen Schrottmarkt und steigender Aluminiumpreise an der London Metal Exchange (LME) blieben die indischen Importpreise für Aluminiumschrott im Wochenvergleich stabil.
Nach den neuesten Daten des Bewertungsinstituts BigMint für die Lieferung CFR Nhava Sheva stieg der Preis für britischen Zorba 95-5-Schrott im Wochenvergleich um 60 USD/Tonne von 2.980 USD/Tonne auf 3.040 USD/Tonne, gestützt durch eine stärkere Stimmung bei Importabfällen und ein knapperes Angebot im Ausland. Der Preis für US-amerikanischen Tense 6-7%-Schrott stieg im Wochenvergleich um 20 USD/Tonne von 2.790 USD/Tonne auf 2.810 USD/Tonne, begünstigt durch stabiles Kaufinteresse und die anhaltende Marktstärke.
Der Dreimonats-Aluminiumpreis an der London Metal Exchange (LME) stieg im Wochenvergleich und schloss am 2. Juni 2026 bei 3.716 USD/Tonne, ein Anstieg von 34 USD/Tonne gegenüber 3.682 USD/Tonne am 26. Mai. Der LME-Aluminiumpreis blieb fest, hauptsächlich aufgrund der eskalierenden Spannungen im Nahen Osten und der erhöhten Risiken für die Schifffahrtsroute durch die Straße von Hormus, die die Besorgnis über Unterbrechungen der globalen Aluminiumversorgung verstärkten. Die Marktstimmung wurde weiterhin durch den Anstieg der Cash-3M-Prämie auf ein fast 19-Jahres-Hoch gestützt, was auf eine extrem angespannte Situation bei physischem Metall hindeutet; während die vorgeschlagenen Exportbeschränkungen für Bauxit aus Guinea und strengere Bergbaukontrollen in China ebenfalls die Bedenken hinsichtlich der Rohstoffversorgung verschärften. Gleichzeitig sanken die LME-Aluminiumbestände im Wochenvergleich um 1.350 Tonnen von 339.350 Tonnen auf 338.000 Tonnen.
Die Importpreise für Aluminiumschrott stiegen in dieser Woche, gestützt durch den Anstieg der LME-Aluminiumpreise und die anhaltende Knappheit des globalen Schrottangebots. Trotz des Aufwärtstrends bei den Preisen verhielten sich die Marktteilnehmer größtenteils abwartend, und viele Sekundäraluminiumhersteller verfolgten aufgrund der schwachen Rupie, der Marktvolatilität und der unklaren kurzfristigen Preisentwicklung eine vorsichtige Beschaffungsstrategie. Aufgrund mangelnder Wettbewerbsfähigkeit der Auslandsangebote, anhaltender Angebotsbeschränkungen und hoher Frachtkosten blieben die indischen Importankünfte begrenzt. Gleichzeitig sahen sich die Hersteller von Sekundärlegierungen weiterhin mit Herausforderungen durch knappe Rohstoffversorgung und steigende Logistikkosten konfrontiert, was die Produktionsmargen weiter drückte. Weltweit blieb die Angebotssituation angespannt, während die Frachtkosten weiterhin ein Hauptanliegen für importabhängige Käufer darstellten.
Im Vergleich zu den Vorwochen ließ die Kaufaktivität nach, aber die Schrottpreise blieben fest, da das begrenzte Angebot dem Markt starken Halt bot. Die Nachfrage aus der ADC12- und Sekundärlegierungsindustrie blieb gesund und trug dazu bei, die hohen Schrottpreise zu halten, obwohl der Widerstand der Käufer gegen die höheren Preisniveaus zunahm. Marktteilnehmer wiesen darauf hin, dass jeder weitere Anstieg der Schrottpreise beginnen könnte, die Legierungsnachfrage zu beeinträchtigen und zusätzlichen Druck auf die Margen in der gesamten Wertschöpfungskette auszuüben.

Im Inland blieben die Aluminiumpreise fest, gestützt durch die angespannte Schrottversorgung in den nördlichen und südlichen Regionen. Gussqualitäts-Tense-Schrott litt weiterhin unter einem schweren Angebotsmangel, was die Beschaffung für die Sekundärproduzenten erschwerte. Trotz einer vorsichtigen Kaufstimmung kam es zu keiner deutlichen Preiskorrektur. Insgesamt wurde der Markt stark durch angebotsseitige Beschränkungen gestützt, aber die Kaufaktivität wurde zunehmend vorsichtiger, da die Teilnehmer die Nachhaltigkeit des aktuellen Preisniveaus bewerteten.
Nach der neuesten Bewertung von BigMint stieg der Preis für chinesisches Siliciummetall 553 im Wochenvergleich leicht um 5 USD/Tonne auf Basis CFR Mundra von 1.430 USD/Tonne in der Vorwoche auf 1.435 USD/Tonne, gestützt durch feste Importangebote und eine stabile Marktstimmung.
Aufgrund der sich verschärfenden globalen Angebotsbedingungen, der hohen LME-Aluminiumpreise und der anhaltenden geopolitischen Risiken entlang wichtiger Handelsrouten wird erwartet, dass die indischen Importpreise für Aluminiumschrott kurzfristig fest bleiben. Vorsichtige Kaufaktivität und Widerstand gegen höhere Preisniveaus könnten jedoch deutliche Aufwärtspotenziale begrenzen.
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