Rostelecom und VimpelCom integrieren Netzwerkzugangsprozesse, Kosten um 30 % gesenkt
2026-06-03 10:47
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de.wedoany.com-Bericht: Rostelecom und VimpelCom haben die Integration ihrer IT-Systeme abgeschlossen und die automatisierte Koordinierung der Zugangsprozesse zur Infrastruktur der Leitungen und Kabel des ersteren realisiert.

Rostelecom und VimpelCom integrieren Netzwerkzugangsprozesse

Der staatliche Betreiber Rostelecom gab an, dass das Projekt auf die Digitalisierung und Verschlankung der Mietprozesse zwischen den beiden Telekommunikationsbetreibern abzielt. Bisher war dieser Prozess auf komplexe papierbasierte Arbeitsabläufe angewiesen. Zur Automatisierung wurde eine digitale Brücke zwischen dem CRM-System von Rostelecom und dem Festnetz-Bau-Managementsystem von VimpelCom geschaffen, die es letzterem ermöglicht, Zugang zur Infrastruktur zu beantragen und direkt über das Baukontrollsystem Antworten zu erhalten, wodurch sämtliche Papierarbeit entfällt.

Alexey Kuleshov, Leiter der B2O-IT bei Rostelecom, erklärte in einer gemeinsamen Erklärung, dass VimpelCom nun Anträge in Echtzeit einreichen, den Status verfolgen und Entscheidungen erhalten könne, ohne zusätzliche Genehmigungen oder manuelle Prozesse. Die Lösung leite Anträge automatisch weiter, verfolge den Status in jeder Phase und eliminiere manuelle Eingriffe; die Daten werden über sichere Kanäle übertragen. Rostelecom wies darauf hin, dass diese Einrichtung das Fehlerrisiko, insbesondere menschliche Fehler, minimiere, die Genehmigungszeiten verkürze und eine zuverlässige Interaktion zwischen den Systemen gewährleiste.

Mit der Einführung der automatisierten Antrags- und Genehmigungsprozesse sind die durchschnittliche Zeit für die Einreichung und Bearbeitung von Anträgen sowie die Personalkosten um 30 % gesunken. Gleichzeitig wurde die Transparenz für alle Beteiligten erhöht und die Koordination zwischen den Betreibern bei der Entwicklung der Netzinfrastruktur verbessert. Denis Makarov, Direktor für Festnetzbau bei VimpelCom, erklärte, dass die Betreiber beim Bau von Glasfaserkommunikationsleitungen aktiv die Infrastruktur des jeweils anderen nutzen, deren Zugang den Regeln des nichtdiskriminierenden Zugangs unterliegt. Dies sei der erste Schritt auf dem Markt, der die Effizienz der Interaktion zwischen Betreibern und Infrastrukturbetreibern deutlich verbessert habe.

Kirill Karasev, Direktor für Beziehungen zu Bundes-Telekommunikationsbetreibern und Inhalteanbietern bei Rostelecom, erklärte, dass die beiden Betreiber beabsichtigen, die Integration in naher Zukunft auf neue Geschäftsprozesse auszuweiten. Er sagte, es gehe nicht nur um die Reduzierung manueller Tätigkeiten, sondern vielmehr um die Schaffung eines transparenten, vorhersagbaren und sicheren Interaktionsmodells, das neue Maßstäbe für Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit auf dem gesamten Markt setze.

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