de.wedoany.com-Bericht: Am 24. Juli wurde die erste Phase der Verbreiterung des Yangtze-Kanals im Rotterdamer Hafen abgeschlossen, gleichzeitig startete die zweite Phase. Die aus Hakkers, De Klerk und Van Oord bestehende Arbeitsgemeinschaft hat einen 500 Meter langen Schlepperliegeplatz mit 12 Liegeplätzen und Landstromanschlüssen errichtet und gleichzeitig die Verbreiterungsarbeiten auf der gleichen Länge der südlichen Kanalseite abgeschlossen.

Der Yangtze-Kanal verbindet die Wasserstraße Beerkanaal des Rotterdamer Hafens mit dem Hafenbereich Maasvlakte II und bietet Zugang zu den beiden Containerterminals APM Terminals Maasvlakte II und Rotterdam World Gateway. Nach Abschluss der ersten Phase kann der Kanal von Containerschiffen mit einer Kapazität von bis zu 18.000 TEU in beide Richtungen befahren werden.
In der zweiten Phase wird westlich des bestehenden Antarcticakade-Kais ein 1.450 Meter langer Binnenschiffsliegeplatz errichtet, der 20 neue Liegeplätze mit Landstromanschlüssen umfasst. Zusammen mit den 10 bestehenden Liegeplätzen erhöht sich die Gesamtzahl der Liegeplätze in der Region auf 30. Die Arbeiten umfassen auch einen Schwerlastbereich, wobei die Wassertiefe am Kai auf 6,8 Meter unter dem Amsterdamer Pegel gehalten wird.
Zur Verbreiterung der Fahrrinne und zum Bau der Liegeplätze ist die Baggerung von rund 1,4 Millionen Kubikmetern Sand geplant, der für die Landauffüllung im Hafenbereich Maasvlakte II verwendet wird. Für den Überbau der neuen Kais werden zudem rund 10.000 Kubikmeter zementfreier Geopolymerbeton verwendet, dessen CO₂-Emissionen im Vergleich zu herkömmlichem Beton um etwa 50 % geringer sind. Die zweite Phase soll bis 2028 abgeschlossen sein. Dann wird der Yangtze-Kanal die zweispurige Durchfahrt von Containerschiffen der 24.000-TEU-Klasse ermöglichen.










