Fraunhofer IZFP stellt Ultraschallprüfsystem für Einschlüsse in Aluminiumschmelzen vor
2026-06-03 11:06
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de.wedoany.com-Bericht: Das Fraunhofer-Institut für Zerstörungsfreie Prüfverfahren (IZFP) präsentiert auf der Messe Sensor+Test in Nürnberg ein Verfahren zur Detektion von Fremdkörpern in Aluminiumschmelzen.

Kosten sparen! Das Fraunhofer IZFP in Saarbrücken weiß, wie unerwünschte Einschlüsse in geschmolzenem Aluminium nachgewiesen werden können. Hier verraten die Forscher ihre Methode … (Bildquelle: Fraunhofer IFZP / U. Bellhäuser)

Die Forscher weisen darauf hin, dass Aluminium als Leichtmetall etwa ein Drittel leichter als Stahl ist und mit relativ geringem Energieaufwand recycelt werden kann, weshalb die Nachfrage im Zuge des Leichtbautrends kontinuierlich steigt. Die sichere Verwendung von Aluminium hängt jedoch von der Reinheit der Schmelze ab. Nichtmetallische Einschlüsse verschlechtern die mechanischen Eigenschaften, werden zu Ausgangspunkten für Risse in Bauteilen und können in der Automobil- und Luftfahrtindustrie schwerwiegende Folgen haben. Bestehende Prüfverfahren sind zeitaufwendig, teuer, ungenau, nicht reproduzierbar oder können nur von Experten durchgeführt werden.

Aus diesem Grund hat das IZFP das Messsystem „AloX“ entwickelt. Das System basiert auf dem Prinzip der Ultraschall-Rückstreuung. Dabei wird Ultraschall in die Aluminiumschmelze eingekoppelt und die reflektierten Anteile detektiert, um eine qualitative Analyse der Anzahl, Größe und Verteilung der Einschlüsse zu ermöglichen. „AloX“ kann während der Schmelzeproduktion eingesetzt werden, sodass das Metall vor dem Gießen eine hohe Qualität erreicht. Das System ist flexibel gestaltet und kann sowohl in Rinnen als auch in Tiegeln verwendet werden, selbst an schwer zugänglichen Messstellen. Die Bedienung erfordert kein Fachwissen; Gießereimitarbeiter können sie eigenständig durchführen. Derzeit arbeiten die Forscher in Saarbrücken daran, das Verfahren auf andere Metalle auszuweiten.

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