de.wedoany.com-Bericht: Nissan Motor Co., Ltd. und Takayama Kasei Co., Ltd. (Takayama Group) gaben am 27. Mai bekannt, dass sie eine neue Initiative starten, bei der bei der Fahrzeuglackierung anfallendes Calciumcarbonat im Bausektor eingesetzt wird. Dadurch sollen jährlich rund 1.200 Tonnen Abfall und etwa 25 Millionen Yen an Entsorgungskosten eingespart werden. Gleichzeitig liegen die CO₂-Emissionen der hergestellten Schalldämmplatten um mehr als 30 % unter denen herkömmlicher Produkte.
Im Rahmen der Vereinbarung stellt Nissan das in seinen Werken zurückgewonnene Calciumcarbonat als Rohstoff zur Verfügung, während die Takayama Group die Herstellung und den Verkauf der Schalldämmplatten „TS-12/TS-20“ für den Baubereich übernimmt. Bei der Fahrzeuglackierung schweben feine Lackpartikel (Lacknebel), die nicht auf der Karosserie haften bleiben, in der Luft. In herkömmlichen Verfahren gelangen diese Lacknebel über die Klimaanlagenluft in die Wasserbecken unterhalb der Lackierkabinen und werden als in Wasser gelöste Industrieabfälle entsorgt.
In den Lackierprozessen mit dem „Trockenspraykabinenverfahren“, die Nissan in den Werken Tochigi und Oppama eingeführt hat, wird ein Mechanismus eingesetzt, bei dem der Lacknebel an mit Calciumcarbonat gefüllten Filtern anstatt in Wasser adsorbiert und zurückgewonnen wird. Das auf diese Weise zurückgewonnene Calciumcarbonat kann in trockenem, festem Zustand entnommen werden, sodass es als Ressource wiederverwendet und effektiv bei der Herstellung von Schalldämmplatten eingesetzt werden kann.
Nissan prüft derzeit die Ausweitung der Verwendungsmöglichkeiten für dieses recycelte Calciumcarbonat-Abfallmaterial mit dem Ziel, es ab 2030 in Automobilteilen einzusetzen. Die beiden Unternehmen werden ihre Zusammenarbeit weiter verstärken, um die Ressourcennutzung der im Produktionsprozess anfallenden Abfälle voranzutreiben und sich für eine Verringerung der Umweltbelastung sowie eine Steigerung der Geschäftsnachhaltigkeit einzusetzen.

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