Rock Health-Bericht: Besitz von Wearables in den USA seit 2015 um 33 % gestiegen
2026-06-03 18:38
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de.wedoany.com-Bericht: Laut einer aktuellen Umfrage der US-amerikanischen Digital-Health-Venture-Capital-Firma Rock Health ist die Besitzquote von Wearables in den USA seit 2015 um 33 % gestiegen.

In der „2025 Consumer Adoption of Digital Health Survey“ gaben 46 % der 8.000 Befragten an, ein Wearable zu besitzen, und 57 % gaben an, mindestens ein Wearable oder ein anderes verbundenes Gerät zu besitzen. Der Bericht weist jedoch darauf hin, dass das Wachstum bei Erstnutzern von Wearables nachgelassen hat.

Smartwatches sind nach wie vor die beliebtesten Geräte in der Umfrage: 43 % der Befragten gaben an, eine Smartwatch zu besitzen. Weitere beliebte Geräte sind intelligente Waagen (13 %), vernetzte Blutdruckmanschetten (13 %), kontinuierliche Glukosemonitore (9 %) und intelligente Ringe (8 %).

Die Autoren des Berichts schreiben: „Das nächste Kapitel der Wearable-Einführung wird davon abhängen, ob sie in erster Linie Werkzeuge für die persönliche Selbstoptimierung bleiben – also das ‚N=1‘-Modell – oder sich zu einer Infrastruktur zur Verbesserung der Bevölkerungsgesundheit entwickeln.“

83 % der Befragten gaben an, ihr Gerät an fünf oder mehr Tagen pro Woche zu tragen, wobei 59 % es immer oder fast immer trugen, außer zum Aufladen. Die meisten Wearable-Nutzer überwachen hauptsächlich körperliche Aktivität (35 %), Schlaf (26 %) und Herzfrequenz (21 %).

47 % der Befragten gaben an, ihr Wearable seit mehr als drei Jahren zu nutzen, und die Marke blieb gleich. 48 % der Befragten gaben an, dass sie immer noch das ursprünglich gekaufte Wearable verwenden, während 27 % auf ein neueres Modell derselben Marke aufgerüstet haben. Nur 23 % der Nutzer gaben an, die Marke gewechselt zu haben.

Die wichtigsten Wearable-Marken unter den Befragten sind Apple (63 %), Fitbit (27 %), Samsung (16 %), Garmin (8 %) und Oura (6 %).

Die Umfrage ergab, dass die Einführung von Wearables weiterhin auf bestimmte Nutzergruppen konzentriert ist: Im Vergleich zu Nicht-Besitzern sind Gerätebesitzer in der Regel jünger, wohlhabender, städtischer, gesünder und haben häufiger eine private Krankenversicherung.

Gerätebesitzer beschreiben ihren Gesundheitszustand häufiger als „ausgezeichnet“ (23 %), während Nicht-Besitzer häufiger einen mittelmäßigen, schlechten oder sehr schlechten Gesundheitszustand angeben. Die Forscher von Rock Health schreiben: „Das Paradoxon besteht darin, dass diejenigen, die am meisten von passivem Monitoring und Längsschnitt-Tracking profitieren könnten, diese Geräte am seltensten besitzen.“

Die Autoren des Berichts schreiben: „Ob Wearables über die relativ gesunde und wohlhabende Bevölkerung hinausgehen können, hängt möglicherweise mehr von regulatorischer Unterstützung und Erschwinglichkeit ab als von der Funktions-Roadmap.“

Immer mehr Wearable-Nutzer besprechen Überwachungsdaten mit Gesundheitsdienstleistern: 59 % der Befragten gaben an, Wearable-Daten mit ihrem Arzt besprochen zu haben, davon 30 % regelmäßig und 29 % mindestens einmal. 20 % wünschen sich ein Gespräch mit einem Anbieter, haben dies aber noch nicht getan.

Wearable-Hersteller entwickeln fortschrittlichere Gesundheitsfunktionen, die über die reine Aktivitätsverfolgung hinausgehen. Letzten Monat brachte Google die neue Fitbit Air auf den Markt, ein bildschirmloses Gerät zum Preis von 100 US-Dollar. Google gibt an, dass die Fitbit Air mit hochauflösender Sensortechnologie eine fortschrittliche Gesundheits- und Fitnessverfolgung ermöglicht, darunter 24/7-Herzfrequenz- und Herzrhythmusüberwachung (einschließlich Vorhofflimmern-Warnungen), Blutsauerstoffsättigung (SpO2), Ruhepuls, Herzfrequenzvariabilität sowie Schlafphasen und -dauer.

In einem Blogbeitrag erklärte Andy Abramson, Produktleiter bei Google Health, dass die Fitbit Air für Personen gedacht sei, die Wearables als zu sperrig, komplex oder teuer empfinden. Abramson schrieb: „Hier kommt die Fitbit Air ins Spiel – sie ist einfach, erschwinglich und bequem genug, um sie rund um die Uhr zu tragen.“ Nutzer der Fitbit Air können auch Google Health Coach nutzen, einen KI-gestützten Fitness-Coach, Schlaf-Coach und Gesundheitsberater.

Der Smart-Ring-Hersteller Oura hat ein neues Gerät auf den Markt gebracht, das er als „kleinsten intelligenten Ring der Welt“ bezeichnet, zusammen mit einer Reihe neuer Gesundheitserkenntnisse. Mit dem Oura Ring 5 können Nutzer neue Funktionen wie Aktivitätsverfolgung, proaktive Gesundheit, vernetzte Gesundheit und Stoffwechselgesundheit erleben. Der neue Health Radar von Oura, der auf dem Symptom Radar von 2024 aufbaut, überwacht kontinuierlich biometrische Signale. Das Unternehmen hat außerdem eine Partnerschaft mit Counsel Health geschlossen, um KI-gestützte Pflege direkt in die App zu integrieren. Laut Ankündigung wird der Dienst zunächst Mitgliedern in 43 US-Bundesstaaten zur Verfügung stehen.

Laut CNBC hat das Fitness-Wearable-Unternehmen Whoop kürzlich einen neuen Dienst angekündigt, der US-Nutzern über seine App Video-Beratungen auf Abruf mit lizenzierten Klinikern bietet.

Der Rock Health-Bericht stellt fest: „Die Frage vor zehn Jahren war, ob Verbraucher Wearables annehmen würden – und die Antwort ist, dass sie es getan haben. Was noch offen ist, sind die Auswirkungen – was diese Geräte bewirken können und wie diese Daten genutzt werden können, um die Gesundheitsergebnisse sinnvoll zu verbessern.“

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